Inhalt


eNewsletter Nr. 4/2018

Aktuelles: Meldungen aus dem Netzwerk
Initiativen und Aktivitäten im Netzwerk
Themenschwerpunkt »Kommunalpolitik & Bürgerbeteiligung«
Netzwerkthema »Schwer erreichbare Akteure einbeziehen«
Netzwerkthema »Bürgerbeteiligung in Planungsprozessen«
Netzwerkthema »Bürgerbeteiligung online. Neue Wege in der ePartizipation?«
Aktuelle Meldungen zur Bürgerbeteiligung
Interessante Publikationen & Veranstaltungshinweise
Wir wünschen Ihnen eine schöne und erholsame Weihnachtszeit und einen guten Start ins Jahr 2019!

Aktuelles: Meldungen aus dem Netzwerk

Neue Organisationstrukturen: Netzwerkrat & Lenkungsgruppe

Die Vorbereitungsgruppe und der Netzwerkbeirat haben bei ihrem Treffen am 12. November 2018 beschlossen, sich zu einem Netzwerkrat zu verbinden.

Der Netzwerkrat soll künftig die großen strategischen Linien der Netzwerkentwicklung beraten und aktuelle Themen, Initiativen und Vorschläge in die Netzwerkarbeit einbringen. Einzelne Mitglieder beteiligen sich ggf. bei Aktivitäten & Projekten.

Zudem wird künftig aus dem Netzwerkrat eine Lenkungsgruppe entsandt, die das Netzwerkmanagement in der operativen Arbeit unterstützt. Weitere Festlegungen erfolgen auf dem nächsten Treffen des Netzwerkrates im Februar 2019. Der Netzwerkrat wird auf dem Netzwerktreffen am 14. Juni 2019 vorgestellt.

Die aktuellen Mitglieder des Netzwerkrates finden Sie hier.

Autor/innen gesucht! Themenschwerpunkt eNewsletter 01/2019 »Demokratie braucht Rückenwind! Wie kann es Initiativen gelingen, die (lokale) Demokratie zu stärken?«

In der bisherigen Arbeit des Netzwerks Bürgerbeteiligung zeigt sich deutlich, dass die Stärkung der Demokratie ein wichtiges Grundanliegen der Netzwerker/innen ist. Wir möchten dieses Thema deshalb im Netzwerk weiter vorantreiben. Mehr dazu finden Sie hier.

Vor diesem Hintergund stellen wir den kommenden Newsletter 1/2019 unter den Themenschwerpunkt »Demokratie braucht Rückenwind! Wie kann es Initiativen gelingen, die (lokale) Demokratie zu stärken?«.

Im Newsletter möchten wir das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Die damit verbundenen Fragen sind vielfältig: Wo können und sollen Demokratie-Initiativen ansetzen? Welche Aktivitäten können sie starten? Wie gelingt es, Mitstreiter/innen zu finden? Wie sollten sich die Initiativen organisieren? Wie können sie am Leben gehalten werden? Wo liegen die Chancen und Herausforderungen? Und was brauchen die Initiativen, um sinnvoll arbeiten zu können?

Hierfür suchen wir noch Autor/innen. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!

• Möchten Sie einen Artikel zum Thema verfassen?
• Können Sie uns einen Tipp geben, wer etwas dazu schreiben könnte?

Wir freuen uns auch über ihre Impulse und über Erfahrungsberichte aus Initiativen.

Bitte melden Sie sich bis zum 21. Januar 2019 bei Marion Stock: stock(at)netzwerk-buergerbeteiligung.de

Der Newsletter erscheint im März 2019.

Save the Date! Demokratie braucht Rückenwind – Netzwerktreffen 2019 am 14. Juni 2019 in Köln

Demokratie braucht Rückenwind! Was kann das Netzwerk Bürgerbeteiligung dazu beitragen?

Die Stärkung der Demokratie ist ein wichtiges Anliegen des Netzwerks, das haben die Netzwerkdiskurse der letzen Jahre gezeigt. Doch was können wir als Netzwerk konkret tun? Auf dem Netzwerktreffen 2019 wollen wir darüber diskutieren, wo die Handlungsmöglichkeiten des Netzwerks liegen und welche Beiträge wir als Netzwerker/innen gemeinsam zur Stärkung der Demokratie leisten können. Und: Wir wollen konkrete Aktivitäten in die Wege leiten.

Erste Ansatzpunkte gibt es bereits: Aus unserer Netzwerkinitiative »Demokratie-Impulse setzen – Menschen bewegen« ist unsere stetig wachsende »Sammlung von Ideen, Initiativen und Inspirationen für eine lebendige Demokratie« enstanden. Diese Sammlung soll nun in einer Kooperation von Netzwerk Bürgerbeteiligung und Stiftung Mitarbeit weiter mit Leben gefüllt werden, so plant das Netzwerk zusammen mit der Stiftung Mitarbeit, Demokratie-Initiativen zu vernetzen und Menschen zur Gründung von Initiativen zu ermutigen.

Unser Newsletter 1/2019 hat in diesem Kontext den Themenschwerpunkt »Demokratie braucht Rückenwind! Wie kann es Initiativen gelingen, die (lokale) Demokratie zu stärken?«.

Auf dem Netzwerktreffen sollen weitere Ideen gesammelt und Schritte zur Stärkung der Demokratie in die Wege geleitet werden.

Neben diesem Schwerpunktthema werden auf dem Netzwerktreffen wie gewohnt auch die von den Netzwerker/innen und Thementeams gesetzen Themen eine zentrale Rolle spielen.

Vertiefende Informationen hierzu erhalten Sie im Newsletter 1/2019.

Das Netzwerktreffen 2019 findet am Freitag, den 14. Juni 2019 in Köln statt. Bitte merken Sie sich den Termin schon einmal vor.

Finanzierung 2018 nicht gesichert. Wir bitten um Ihre Unterstützung für das Netzwerk Bürgerbeteiligung!

Die Finanzierungskampagne des Netzwerks Bürgerbeteiligung für das Jahr 2018 hat bisher Förderbeiträge und sonstige Einnahmen in Höhe von 23.118 Euro erbracht (Stand: 17. Dezember 2018). Die Mitglieder des Netzwerkrates danken allen Unterstützer/innen!

Dies bedeutet, dass noch 9.882 Euro bis zum Finanzierungsziel von 33.000 Euro fehlen. Für das Jahr 2018 benötigen wir noch weitere Spenden und Förderbeiträge, um die Finanzierung sicherzustellen.

Rund 700 Netzwerker/innen sind im Netzwerk Bürgerbeteiligung aktiv. Etwa genau so viele Menschen beziehen den eNewsletter. Um das breite Angebot – vom Newsletter bis zu den Netzwerktreffen, vom Internetportal bis zur persönlichen Beratung – anbieten zu können, braucht es eine notwendige Infrastruktur. Und es braucht eine verlässliche Finanzierung.

Seit 2017 finanziert sich das Netzwerk Bürgerbeteiligung durch Förderbeiträge, Spenden, Überschüsse aus Veranstaltungen des Netzwerks sowie Einnahmen aus Anzeigenveröffentlichungen.

Wir bitten Sie, das Netzwerk Bürgerbeteiligung zu unterstützen. Die Unterstützer/innen erhalten eine Spendenbescheinigung, Ihren Namen veröffentlichen wir – mit Ihrem Einverständnis – auf unserer Website.

Weitere Informationen zu den Möglichkeiten der Förderung und zur Finanzierung des Netzwerks

Netzwerken erleichtern und Kooperationen ausbauen. Bitte aktualisieren Sie Ihr Netzwerkprofil!

Das Netzwerk will die verschiedenen Netzwerker/innen ins Gespräch bringen und sie zur aktiven Arbeit am Thema Bürgerbeteiligung motivieren. Um den Austausch im Netzwerk zu ermöglichen und den Diskurs anzuregen, ist es wichtig, dass die Netzwerker/innen etwas übereinander wissen. Dies ist die Basis für einen vertrauensvollen Austausch. Im Netzwerk wollen wir die Bezüge der Mitglieder zum Thema Bürgerbeteiligung und ggf. ihre Motivation zum Engagement im Rahmen des Netzwerkes möglichst transparent machen.

Um das Netzwerk mit Leben zu füllen und den oben beschriebenen Netzwerkgedanken gemeinsam zu verwirklichen, möchten wir Sie bitten, Ihr Netzwerkprofil (Rubrik »Über mich«) aufzufüllen. Es würde uns zudem freuen, wenn Sie ein Foto von sich einstellen würden.
Damit Sie mit den anderen Netzwerkerinnen und Netzwerkern leichter in Verbindung treten können, wäre es zudem hilfreich, wenn Sie Ihre Adressdaten auffüllen und aktualisieren. Diese sind nur für eingeloggte Netzwerker/innen sichtbar.

Die Änderung Ihrer Daten können Sie unkompliziert vornehmen, wenn Sie sich – oben rechts auf der Startseite unter Login – mit Ihrem Benutzernamen oder Ihrer E-Mailadresse und Ihrem Passwort angemeldet habe.

Haben Sie Ihre Login-Daten nicht griffbereit? Kein Problem!
Hier können Sie sich neue Zugangsdaten zusenden lassen.

Bitte schreiben Sie uns eine E-Mail, falls Sie weitere Fragen haben: info(at)netzwerk-buergerbeteiligung.de

Anzeigenbereich »Professionelle Anbieter der Bürgerbeteiligung« wächst weiter

Im 2017 eröffneten Anzeigenbereich »Professionelle Anbieter der Bürgerbeteiligung im Netzwerk Bürgerbeteiligung« können Netzwerker/innen, die als Kommunikations- und Prozessgestalter/innen arbeiten, eine Anzeige für ihr Unternehmen aufgeben.

Fast 30 Unternehmen haben inzwischen eine Anzeige gebucht, davon sind 25 bereits mit ihrem Angebot online. Klein- und Kleinstunternehmen sowie große Anbieter der Branche sind dabei.

Die Kosten für eine Anzeige sind gestaffelt nach der Größe der Unternehmen. Der Anzeigenbereich ist eine Finanzierungssäule des Netzwerks Bürgerbeteiligung, das sich seit 2017 ausschließlich aus den Förderbeiträgen der Netzwerker/innen, aus Veranstaltungen, Spenden und den Anzeigeneinnahmen finanziert.

Sind Sie daran interessiert eine Anzeige zu schalten? Möchten Sie sich über Anbieter informieren?

Hier finden Sie weitere Informationen

Initiativen und Aktivitäten im Netzwerk

Kurz & kompakt: Neues aus der Leitliniensammlung

Unsere Sammlung kommunaler Leitlinien zur Bürgerbeteiligung wächst weiter. Schon seit längerer Zeit tragen wir im Netzwerk Bürgerbeteiligung Regelungen und Handlungsempfehlungen zur kommunalen Bürgerbeteiligung zusammen und informieren über die Aktivitäten und Handlungsansätze in den verschiedenen Kommunen. In unserer Leitliniensammlung finden sich sowohl Informationen zu fertiggestellten Leitlinien als auch zu aktuellen Prozessen der Leitlinienerstellung.

Überblick zu den aktuellen Entwicklungen in den »Leitlinien-Kommunen«

Zur Leitliniensammlung des Netzwerks Bürgerbeteiligung

Neue Einträge in der Sammlung von Ideen, Initiativen und Inspirationen für eine lebendige Demokratie

Unsere Sammlung von Ideen, Initiativen und Inspirationen für eine lebendige Demokratie wächst weiter. Mittlerweile beinhaltet die frei zugängliche Datenbank über 35 Einträge. Gute Beispiele finden sich auf allen politischen Ebenen, beispielsweise die bundesweit aktive Initiative Gesicht zeigen! oder das Format »Deine Stadt spricht« von Sprich e.V., das es mittlerweile in Köln, Bonn, Wuppertal, Düsseldorf und Berlin gibt.

Diese Zusammenstellung wird von den Mitgliedern des Netzwerks Bürgerbeteiligung und anderen interessierten Akteuren gespeist. Sind Sie mit einem Projekt für die Stärkung der Demokratie aktiv oder können Sie uns einen Hinweis auf ein Projekt geben? Dann freuen wir uns über eine Rückmeldung an: info(at)netzwerk-buergerbeteiligung.de

Zur Sammlung

Netzwerk Bürgerbeteiligung vor Ort: 1. Münchner Nachhaltigkeitskongress wird partizipativ entwickelt und umgesetzt

Viele unserer Netzwerker/innen sind in ihren Kommunen und Regionen aktiv und engagieren sich für die Stärkung von Bürgerbeteiligung. Einige Netzwerker/innen haben sich in Regionalgruppen zusammengeschlossen, andere bringen die Ideen und Anliegen des Netzwerks Bürgerbeteiligung auf anderen Wegen voran.

Das neue Format »Netzwerk Bürgerbeteiligung vor Ort« greift diese Vielfalt auf und berichtet über die regionalen Aktivitäten unserer Netzwerker/innen. Aktuell berichten unsere Netzwerker/innen Maren Schüpphaus und Thomas Ködelpeter über den im Februar 2019 stattfindenden 1. Münchner Nachhaltigkeitskongress. Im partizipativ angelegten Vor- und Nachbereitungsprozess des Kongresses engagieren sich auch viele Mitglieder der bisherigen Münchner Regionalgruppe. Ziel ist es nicht, ein eintägiges Feuerwerk abzubrennen, sondern sprudelnde Energiequellen und Zukunftsansätze gemeinsam zu erschließen, um mehr als bisher zu erreichen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Möchten Sie auch über Ihre lokalen Aktivitäten zur Stärkung der Bürgerbeteiligung berichten?
Schicken Sie uns einfach und unkompliziert eine kleine Meldung dazu. Wir werden Sie auf der Netzwerkseite einstellen und im Newsletter darauf hinweisen.
Ziel ist es, über die Aktivitäten der Netzwerker/innen zu informieren, den Austausch im Netzwerk zu stärken und voneinander zu lernen.

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen an Marion Stock: stock(at)netzwerk-buergerbeteiligung.de

Thementeam »Leitlinien für gute Bürgerbeteiligung« – Ergebnisse liegen vor.

Wie muss das Angebot des »Mitmachens« in einer Kommune geregelt sein? Wie kann »gute« Bürgerbeteiligung in den Städten und Gemeinden realisiert werden?

Das Thementeam »Leitlinien für gute Bürgerbeteiligung« hat nach den zentralen Stellschrauben gesucht, die es ermöglichen, standardisierte Prozesse in der Erarbeitung und Anwendung von Leitlinien auf die jeweilige Beteiligungskultur der Kommune anzupassen. Hierzu wertete das Thementeam in einer empirischen Analyse die zahlreichen bereits vorliegenden Leitlinien, Regelungen und Handlungsempfehlungen zur kommunalen Bürgerbeteiligung vor Ort aus.

Nun liegen die Ergebnisse dieser Arbeit vor. Das Thementeam kommt zum Schluss, dass sich bei der Entwicklung von Leitlinien ein klares Muster ergibt und sich letztlich eine Art »Blaupause« nachzeichnen lässt. Viele Bestandteile eines Leitlinienprozesses sind in den Kommunen ähnlich geplant und umgesetzt. Gleichzeitig finden sich in vielen Regelwerken auch ähnliche inhaltliche Strukturen. Letztendlich spiegeln sich aber auch in allen Kommunen die Gegebenheiten und Anforderungen vor Ort deutlich wider: Die Prozesse und Leitlinien gestalten sich im Detail individuell. Auf Basis der Ergebnisse formuliert das Thementeam Empfehlungen für die Realisierung von Leitlinienprozessen.

Beitrag von Thomas Ehrler zu den Ergebnissen des Thementeams als PDF downloaden

Diesen Beitrag können Sie hier kommentieren.

Informationen zum Thementeam

Thementeam »Wirkungsforschung neu denken«

Das Thementeam »Wirkungsforschung neu denken!« beschäftigt sich mit der Frage, wie die Wirkung von Bürgerbeteiligung fassbar gemacht werden kann. Ziel ist es, zu Ergebnissen zu kommen, die auch für die Praxis der Bürgerbeteiligung hilfreiche Hinweise geben.

Unsere Netzwerker/innen Ute Ehren und Moritz Maikämper sind derzeit dabei, einen Überblick über das Themenfeld zu gewinnen. Hierzu wurde eine Literaturliste sowie eine Liste von Leitfragen zusammengestellt, die als (Diskussions-)Grundlage für die Entwicklung eines Evaluationsdesigns dienen soll.

Das Thementeam freut sich über Fragen sowie Hinweise auf praktikable Ansätze oder bereits durchgeführte Wirkungsanalysen.

Weitere Informationen

Thementeam »Partizipation 2.0/4.0 – Kombination von Online und Face-to-Face«

Das Thementeam »Partizipation 2.0/4.0« denkt über sinnvolle und innovative Wege zur Kombination von Online- und Face-to-Face-Verfahren nach. Unser Netzwerkratsmitglied Achim Hertzke berichtet aktuell über die Aktivitäten des NRW-Forschungskollegs »Online-Partizipation«, in dem zwölf Doktorandinnen und Doktoranden im Bereich der inter- und transdisziplinären Forschung zu kommunaler Online-Partizipation forschen.

Weitere Informationen

Das Netzwerk kommunale Partizipationsbeauftragte wächst weiter.

Unter dem Dach des Netzwerks Bürgerbeteiligung wurde vor fünf Jahren das »Netzwerk kommunale Partizipationsbeauftragte« gegründet. Mittlerweile haben sich fast 80 Verwaltungsmitarbeiter/innen aus über 60 Kommunen zusammengeschlossen, deren Auftrag es ist, die Bürgerbeteiligung in ihrer Städten und Gemeinden voranzubringen und strategisch zu entwickeln.

Im kollegialen Austausch bearbeiten die Partizipationsbeauftragten im Netzwerk Fragestellungen in ihrem Arbeitsgebiet und entwickeln das eigene Tätigkeitsfeld weiter. Die Partizipationsbeauftragten erstellen dazu gemeinsam Arbeits- und Positionspapiere. Sie tauschen sich innerhalb des Netzwerks aus und treffen sich einmal jährlich zur intensiven Arbeit an den gemeinsam Themen und Fragestellungen im Rahmen eines zweitägigen Netzwerktreffens. Das Netzwerktreffen 2019 wird im Februar 2019 in Köln stattfinden.

Sind Sie Verwaltungsmitarbeiter/in und möchten Sie mehr über das Netzwerk NeKoPa erfahren? Möchten Sie Mitglied im Netzwerk werden? Dann wenden Sie sich bitte an Marion Stock: stock(at)netzwerk-buergerbeteiligung.de

Weitere Informationen zum Netzwerk kommunale Partizipationsbeauftragte

Themenschwerpunkt »Kommunalpolitik & Bürgerbeteiligung«

Roland Roth: Bürgerbeteiligung und kommunale Demokratie

Wie steht es um den demokratischen Handlungsspielraum auf kommunaler Ebene? Geht es lediglich darum, Entscheidungen der höheren Instanzen zu verwalten oder ist es möglich, wirklich etwas zu gestalten? Roland Roth – Mitglied des Netzwerkrates – unternimmt in seinem Beitrag zunächst einen Streifzug durch die Geschichte der lokalen Demokratie. Dabei macht er deutlich, dass die Substanz und Reichweite der kommunalen Demokratie stets umstritten war. Mit Blick auf die geschichtliche Entwicklung benennt er vier verschiedene Phasen verstärkter Bürgerbeteiligung auf kommunaler Ebene. Die aktuelle, vierte Phase ist vor allem gekennzeichnet durch das Bemühen um eine stärkere Institutionalisierung von Beteiligungsansprüchen und Beteiligungsgarantien. In seinen Augen spricht vieles dafür, dass die aktuelle Welle an Reformbemühungen »etwas robuster sein könnte« als ihre Vorgänger.

Dafür spechen die Unterstützung in der Bevölkerung und die vielfältigen Institutionalisierungsanstrengungen auf verschiedenen Ebenen. Dabei ist sich Roth sicher: »Die Zukunft vielfältiger lokaler Demokratie wird nicht zuletzt davon abhängen, ob es gelingt die klassischen kommunalen Institutionen und damit nicht zuletzt die Kommunalverwaltungen mitzunehmen.«

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Moritz Brunn: Zur Bedeutung der Kommunalpolitik für die Bürgerbeteiligung

Zwischen Kommunalpolitik und Bürgerbeteiligung besteht ein wechselseitiges Verhältnis, dessen ist sich unser Netzwerker Moritz Brunn sicher. Er beleuchtet dabei das Zusammenspiel repräsentativer, direkter und kooperativer Demokratie und arbeitet in einer ersten Analyse Unterschiede zwischen den Logiken von Bürgerbeteiligung und Kommunalpolitik heraus. Brunn macht deutlich, dass aus seiner Sicht nicht nur »demokratische Repräsentation auf Partizipation angewiesen ist, sondern auch, dass Repräsentation eine Voraussetzung für demokratische Partizipation verstanden werden muss.«

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Martina Neunecker: »Kein Geld, geht nicht, machen wir schon«? – Der Einfluss von Bürgerbeteiligung auf kommunalpolitische Entscheidungen

Aktuelle Daten zeigen, dass die Entscheidungsträger/innen in deutschen Kommunen mehrheitlich der Auffassung sind, Bürgerbeteiligung in verschiedenen Formen könne politische Entscheidungen verbessern und neue Ideen hervorbringen. Dennoch: Bürgerinnen und Bürger nach ihrer Meinung zu fragen, bedeutet in der kommunalen Praxis nicht immer, dass deren Antworten auch gehört, in politischen Willensbildungsprozessen verarbeitet und schließlich in handfeste Entscheidungen übersetzt werden.

Welche Wirkungen können also konsultative Modelle der Bürgerbeteiligung, die in der Regel mit hohen Erwartungen verknüpft sind, in der Praxis tatsächlich auf die Entscheidungen von gewählten Mandatsträgern entfalten? In welchem Maße spiegeln sich Beteiligungsresultate in formalen Beschlüssen wider? Und anhand welcher Faktoren lässt sich die vorhandene oder fehlende Wirkung von Partizipation erklären? Unsere Netzwerkerin Martina Neunecker hat diese Fragen in einer Studie am Beispiel der Bürgerhaushalte in Deutschland untersucht; in ihrem Beitrag stellt sie ihre Ergebnisse vor.

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Volker Vorwerk: Vom Bürgerhaushalt über Bürgerbudget zum Finanzreferendum? Was Politik von Stuttgart und Zürich über Bürgerbeteiligung lernen kann

Mit welchen Beteiligungsformaten zur kommunalen Haushaltsplanung erreicht man die meisten Menschen? Welche Verfahren haben sich in den letzten Jahren bewährt? Welche Alternativen zum Bürgerhaushalt gibt es? Und nicht zuletzt: Welche Faktoren tragen zum Erfolg bei?

Unser Netzwerker Volker Vorwerk stellt in seinem Beitrag verschiedene Formen der partizipativen Haushaltsplanung vor – vom Bürgerhaushalt, über das Bürgerbudget bis zum Finanzreferendum. Für einen Vergleich und eine Analyse der Verfahrensarten benennt er Kennzahlen, die zugleich als Indikatoren für deren Erfolg genutzt werden können. Orientiert hieran wägt Vorwerk die verschiedenen Formen gegeneinander ab und benennt Vor- und Nachteile. Hierfür nimmt er auch internationale Beispiele für partizipative Budgetplanung in den Blick. Dabei kommt er zu klaren Aussagen und einem deutlichen Votum für die Etablierung einer partizipativen Haushaltsplanung: »Kommunen, die einen Bürgerhaushalt einführen möchten, ist zu empfehlen, direkt mit einem Bürgerbudget zu beginnen.«

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Netzwerkthema »Schwer erreichbare Akteure einbeziehen«

Ulrich Dilger: Salz & Suppe – Ein neuer Ansatz zur milieuübergreifenden Bürgerbeteiligung

Wie kann Bürgerbeteiligung so gestaltet werden, dass möglichst die ganze Bandbreite von Interessen und Meinungen einbezogen wird? Wie gelingt die Ansprache verschiedener Zielgruppen und die Kommunikation über bestehende gesellschaftliche Milieus und räumliche Grenzen hinweg? Und wie können damit zugleich ein Beitrag für ein besseres Zusammenleben in der Stadt und neue Ideen für die Stadt- und Quartiersentwicklung generiert werden? Eine Antwort darauf gibt die Beteiligungsmethode »Salz & Suppe«, die über zwei Jahre hinweg in Stuttgart entwickelt wurde und inzwischen auch in anderen deutschen Kommunen erfolgreich angewandt wird. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Kochen und der gemeinschaftliche Dialog am Küchentisch. Ulrich Dilger stellt in seinem Beitrag den Stuttgarter Ansatz vor. 

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Netzwerkthema »Bürgerbeteiligung in Planungsprozessen«

Thomas Hauer, Alexander Grünenwald: ALLENgerecht Wohnen und Leben. Erfolgsrezept kommunal initiierte Bürgerbeteiligung

Viele Gemeinden – besonders im ländlichen Raum – sehen sich mit der Herausforderung eines Strukturwandels konfrontiert und fragen sich, wie Wohnen und Infrastruktur besonders für die älteren Bürger/innen und gemeinsam mit ihnen gestaltet werden kann. Fragt man die Menschen nach ihren Wünschen, ergibt sich in der Planung häufig das Problem, »dass Menschen sich in der Regel nur das wünschen, was sie kennen oder zu kennen glauben«. So ist es gar nicht leicht, innovative, beteiligungsorientierte Wohnprojekte umzusetzen. Wie dies trotzdem gelingen kann und wie Wohnprojekte abseits des gängigen altengerechten Wohnens aussehen können, zeigen Thomas Hauer und unser Netzwerker Alexander Grünenwald in ihrem Beitrag. Sie stellen vor, wie aus einem Bauprojekt unter besonderer Berücksichtigung der »Bewohnergruppe 50+« ein ALLENgerechtes Quartiersprojekt werden kann. Entscheidend für den Erfolg eines solchen Vorhabens ist die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit dem Bauprojekt. Hauer und Grünenwald zeigen in ihrem Beitrag, wie diese erreicht werden kann und welche anderen Faktoren berücksichtigt werden müssen.

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Netzwerkthema »Bürgerbeteiligung online. Neue Wege in der ePartizipation?«

Rita Schuhmacher: Petitionen als Werkzeug niedrigschwelliger Bürgerbeteiligung

Petitionen haben in den letzten Jahren als niedrigschwelliges und transparentes Werkzeug der Bürgerbeteiligung an Präsenz gewonnen – besonders online. Rita Schuhmacher zeigt in ihrem Beitrag, dass Petitionen eine lange Tradition haben, die bis ins Alte Rom zurückreicht. Sie zeichnet die historische Entwicklung von Petitionen nach und beschreibt, welche Wirkung diese entfalten können. Neben der ePetitionen-Plattform der Bundesregierung und Petitionen als Werkzeug auf Länderbene, entstehen seit 2010 zunehmend freie und interaktive Online-Petitions-Plattformen. Schumacher nimmt hier besonders das Portal OpenPetition in den Blick und stellt »opTo« vor, ein openDemokratie-Tool, das den Kommunen ermöglicht, Petitionen direkt auf einer Webseite zu starten. Schumacher sieht in Online-Petitionen und Online-Protestformen allgemein ein großes Potential: »Oftmals ist Online Protest jedoch nur ein Schritt von vielen in Richtung Veränderung. Wer etwas erreichen möchte, muss sich engagieren.«

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Aktuelle Meldungen zur Bürgerbeteiligung

Interessante Publikationen & Veranstaltungshinweise

Wir wünschen Ihnen eine schöne und erholsame Weihnachtszeit und einen guten Start ins Jahr 2019!