Inhalt


Wirkungsforschung neu denken!


Wie kann die Wirkung von Bürgerbeteiligung sichtbar gemacht und erfasst werden? Was sind konkrete Ziele von Beteiligungsprozessen und welche Indikatoren können zeigen, ob sie erreicht werden?
Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich das Thementeam »Wirkungsforschung neu denken!«. Ziel ist es diese Fragen gemeinsam mit den Netzwerker/innen zu bearbeiten und zu Ergebnissen zu kommen, die auch für die Praxis der Bürgerbeteiligung hilfreiche Hinweise geben.

Haben Sie Interesse, im Thementeam mitzuarbeiten und an der Weiterentwicklung des Themas im Netzwerk zu arbeiten?

Dann melden Sie sich gerne bei unseren Netzwerker/innen:

Moritz Maikämper: post(at)maikaemper.de

Ruth Kupper: Ruth.Kupper(at)mannheim.de

Sebastian Heidrich: Sebastian.Heidrich(at)marburg-stadt.de

 ___________

Online-Diskurse des Thementeams Wirkungsforschung im Netzwerk Bürgerbeteiligung 2022

Wirkungsforschung neu denken!, Impuls Moritz Maikämper, 9. November 2022

Wirkungsmonitoring für Bürgerbeteiligung in Mannheim, Impuls Nadja Wersinski, Manuela Skotnik,
4. August 2022

Weitere Termine sind geplant und werden jeweils auf der Webseite des Netzwerks Bürgerbeteiligung und hier auf der Seite des Thementeams veröffentlicht.

 

Aktuelle Beiträge & Informationen zum Thema Wirkungsforschung im Netzwerk Bürgerbeteiligung

Wersinski, Nadja (2022): Bürgerbeteiligung, die etwas bewirkt – Mannheimer Annäherungen an ein Wirkungsmonitoring, In: eNewsletter Netzwerk Bürgerbeteiligung 01/2022 vom 26.04.2022

Folien zum Impuls von Nadja Wersinski und Manuela Skotnik am 4. August 2022

• Hinweise aus dem Chat  Online-Diskurs vom 9. November 2022:

 

_______________________________

Informationen zur Arbeit des Thementeams bis 2019

  • Liste an Leitfragen als (Diskussions-)Grundlage für die Entwicklung eines Evaluationsdesigns
    Basierend auf diesen Leitfragen kann ein Konzept entstehen, das die Realisierung von Evaluationsvorhaben im Bereich der Bürgerbeteiligung unterstützt. Besonderes Augenmerk soll darauf gerichtet werden, dass die Wirkung sehr vielfältig sein kann und verschiedenen Dimensionen zugeordnet werden kann.
    Bedacht werden müssen weiterhin sowohl der Gegenstand der Evaluation als auch die Durchführungsmethode. Die Evaluations-Dimensionen wurden in folgende Bereiche eingeteilt: Wirkung auf die Sachentscheidung durch Beteiligung, Wirkung auf die Stadtgesellschaft, weil Bürgerbeteiligung stattfindet, Wirkung auf die direkt Beteiligten (Bürger/innen, Verwaltung, Politik; Wirtschaft). Das PDF-Dokument mit einer Zusammenstellung der anstehenden Fragen finden Sie hier.

____________

Tagung »Evaluation von Partizipationsprozessen im Spannungsfeld zwischen Alibi und Nutzen«, Juni 2019

Unser Netzwerker Moritz Maikämper hat die Frühjahrstagung 2019 des AK Stadt- und Regionalentwicklung in der »DeGEval - Gesellschaft für Evaluation e.V.«  mitorganisiert. Auf der Veranstaltung standen Evaluationen von Beteiligungsverfahren und Partizipationsansätzen in Stadt(teil)entwicklungsprozessen im Fokus. Zentrale Fragen der Veranstaltung waren: Inwieweit halten diese Beteiligungsverfahren das, was sie sich vornehmen oder versprechen? Wessen Interessen werden vertreten? Inwieweit sind die Verfahren geeignet, die hochgesteckten Ziele der Partizipation zu erreichen? Sind die Ziele überhaupt immer klar?
Eine Dokumentation folgt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier

In einem aktuellen Interview berichtet Moritz Maikämper über die Tagung und die Wichtigkeit guter Evaluationsverfahren zur Messung des Erfolgs von Beteiligungsverfahren.

Zum Interview

____________

Literatur zu Wirkungen von Bürgerbeteiligung
Das Thema »Wirkungen von Beteiligung« ist nicht neu. Mit Aufkommen der Evaluation in Deutschland in den 1970er Jahren finden sich bereits erste umfassende Auseinandersetzungen zur Messung und Erfassung von Wirkungen, in der Regel nicht auf Beteiligung bezogen. Sie können uns heute dennoch wertvolle Tipps geben, etwa die Werke von Hellstern und Wollmann. Rosener warf schon 1978 mit Blick auf Bürgerbeteiligung eine kritische Frage auf: »Where is the evidence that 'more is better'?« Bis heute können wir das nicht belegen.
Ein Blick in die Konzepte und bisher durchgeführten Evaluationen und Wirkungsanalysen zeigt, dass nicht jedes Beteiligungsverfahren gleichbehandelt werden kann. Kurze, sich wiederholende und mit überschaubaren Akteuren auskommende Beteiligungsverfahren, etwa bei Gesetzesvorhaben oder Bürgerhaushalten (Neunecker) sind – bei aller Komplexität – leichter zu analysieren als komplexe, aus mehreren Teilen bestehende Beteiligungsprozesse in oft jahrzehntelangen Infrastruktur- oder Stadtentwicklungsprojekten. Es fällt auf, dass neben klassischen beauftragten Evaluationen, vor allem Diplomarbeiten (u.a. Beck, Maikämper) und Promotionen (u.a. Förster, Neunecker) in diesem Feld zu den publizierten Beispielen gehören. Eine vergleichende deutschsprachige Wirkungsevaluation gibt es etwa von Kubicek u.a. International gibt es ebenfalls einzelne Beispiele. Sie aufzufinden ist u.a. deshalb schwer, weil es sehr unterschiedliche Begriffe gibt. Nicht überall, wo »Wirkung« draufsteht, steckt eine Wirkungsanalyse drin; manche Evaluation ist umfassend, klammert aber Wirkzusammenhänge bewusst aus (etwa Jakobs und Kleger). Die veröffentlichten Konzepte, Modelle und Forschungsagenden sind zudem schwer miteinander vergleichbar. Einige Autor/innen adressieren eher die grundlegende Vorgehensweise (z.B. Hellstern und Wollmann), andere fokussieren auf Kriterien (Goldschmidt) oder Wirkmodelle.
Wer sich für die Wirkungen von Bürgerbeteiligung interessiert, sollte auch andere Themenfelder in den Blick nehmen, in denen Wirkungsorientierung und –analysen eine längere Tradition haben, etwa die wirkungsorientierte Steuerung in Kommunen (Schneider) oder Entwicklungszusammenarbeit (Wilhelm). Die hier genannten sowie weitere Leseempfehlungen sind in folgendem PDF-Dokument zusammengestellt.

Literaturempfehlungen zu Wirkungen von Bürgerbeteiligung (Auswahl)

____________

Diskussionen zum Thema auf dem Netzwerktreffen 2018
In unserer Dokumentation vom Netzwerktreffen 2018 finden Sie erste Ergebnisse aus der Arbeitsgruppe 3 »Wirkung & Nutzen von Bürgerbeteiligung« (PDF).

____________

Diskussionen zum Thema auf dem Netzwerktreffen 2017
Im Rahmen des Netzwerktreffens am 28. April 2017 traf sich erstmals die neuinitiierte Arbeitsgruppe »Wirkungsforschung neu denken!«. 12 Personen aus Praxis und Wissenschaft mit unterschiedlichen Zugängen zum Thema nahmen an der Diskussion teil.


<< Erste < Vorherige Page 1 Page 2 Nächste > Letzte >>
Keine Kommentare


Bitte loggen Sie sich rechts oben ein, um Kommentare zu schreiben.

Wenn Sie noch kein Netzwerkerprofil angelegt haben, können Sie sich hier registrieren.