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Studie: Wie Wählen ab 16 die Demokratie stärken kann


Weltweit gibt es einen Trend in Richtung Wahlalter 16, der sich auch in Deutschland bei einer wachsenden Zahl an Landtags- und Kommunalwahlen durchgesetzt hat. Jüngst sind die Wahlen zum Europäischen Parlament für 16- und 17-Jährige geöffnet worden. Es fehlt die Bundesebene und auch in einigen Bundesländern ist der Widerstand gegen eine Senkung des Wahlalters massiv. Wahlalter 16 ist somit kein Selbstläufer. Die vorliegende Studie unseres Netzwerkers Roland Roth überprüft die Begründungen und Maßstäbe für eine erfolgreiche Senkung des Wahlalters und zeigt mögliche strategische Ansatzpunkte und Handlungsfelder für zivilgesellschaftliche Akteure. Im Kern geht es um die Frage, wie es gelingen kann, Wählen zu einem festen und bedeutsamen Bestandteil im demokratischen Handlungsrepertoire junger Bürger/innen zu machen und damit die repräsentative Demokratie zu stärken.
Link zum Download der Studie


Gabriele Wickenhäuser, 01.11.2023 15:28 Uhr:
Gemäß dieser Studie kann die Ausweitung des Wahlrechts auf bisher ausgeschlossene Bevölkerungsgruppen die repräsentative Demokratie stärken. Durch die Senkung des Wahlalters von 18 auf 16 Jahre werden Jugendliche bei politischen Entscheidungen verbessert berücksichtigt hinsichtlich ihrer demokratischen Rechte. Bei den informellen Beteiligungsverfahren "Schülerhaushalt" und "Bürgerhaushalt" werden vor Ort Nichtwahlberechtigte verbessert berücksichtigt hinsichtlich ihrer berechtigten Wünsche und Verbesserungsvorschläge.


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