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Bieler Alterskonferenz zum Thema Partizipation


Am 5. November 2013 fand im schweizerischen Biel die 2. Alterskonferenz statt - dieses mal zum Thema »Partizipation - Chance oder Notwendigkeit?«. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels diskutierten Wissenschaftler/innen, Verwaltungsmitglieder und interessierte Bürger/innen, wie Teilhabe und Mitgestaltung von älteren Menschen auf kommunaler Ebene gestaltet werden kann. Veranstalter waren die Stadt Biel und der Verein seeland.biel/bienne.

Vier Referenten befassten sich mit verschiedenen Facetten der Teilhabe und stellten einen Ausschnitt von Projekten zur Förderung von Partizipation im Alter vor. Darunter etwa das städtische Entwicklungskonzept »Altern in Luzern«, das den älteren Bewohner/innen in verschiedenen Teilprojekten wie »Marktplatz 60plus« oder »Lesementoren« integrative Engagementformen näher bringt. Oder der Ansatz »quartieres solidaires« des Vereins Pro Senctute Waadt, bei dem durch gecoachte Langzeitprojekte die soziale Integration und Aktivität älterer Menschen in ihrem Quartier gefördert wird.

Die Stadt Biel selbst möchte ältere Menschen in ihrem Verantwortungsgefühl für die Entwicklung der Kommune bestärken. Sie sollen politisch Einfluss nehmen und sich in sozialen und kulturellen Quartieraktivitäten und im generationenübergreifenden Wissenstransfer in Familien, Unternehmen und der Schule engagieren. Die Stadt betreibt etwa das Projekt »Migralto«, in dem ältere Migrant/innen ohne formale politische Rechte die Möglichkeit bekommen, ihren Lebensraum mitzugestalten.

>> Zur Alterskonferenz auf der Website der Stadt Biel mit den Präsentationen der Referent/innen


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