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nexus – Institut für Kooperationsmanagement und Interdisziplinäre Forschung GmbH

Nexus (Logo)
Thematische Schwerpunkte
Methodische Schwerpunkte

Beschreibung

nexus – Bürgerbeteiligung als Schlüsselkompetenz

Das nexus Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung setzt Bürgerbeteiligung seit der Unternehmensgründung im Jahr 1999 in allen Praxis- und Forschungsprojekten ein, u. a. folgende partizipative Verfahren:

  • Planungszelle und Bürgergutachten
  • Zukunftswerkstatt
  • Bürgerausstellung
  • Open-Space-Konferenz
  • Salon-Methode
  • Projekt- und Netzwerkpartizipation
  • Partizipative Evaluation
  • Bürgerbusse
  • Mobile Partizipation

Inhaltlich bearbeitet nexus Projekte mit folgenden Schwerpunkten:

  • Demografischer Wandel
  • Ländliche Entwicklung
  • Mobilität
  • Energie
  • Bürgerbeteiligung
  • Sicherheit in der digitalen Gesellschaft
  • Sicherheit bei kritischen Infrastrukturen
  • Evaluation von Projekten
  • Projekte mit unterschiedlichen Schwerpunkten mit europäischen Partnern im Rahmen des Programms Horizont 2020 oder anderer europäischer Institutionen.

Weitere Methoden werden je nach Kundenwunsch individuell eingesetzt und kombiniert. nexus zählt zu den im Bereich Bürgerbeteiligung profiliertesten und am besten vernetzten Forschungsinstituten in Deutschland. In der nexus – Akademie für Partizipative Methoden sind die Kompetenzen als Anbieter und Entwickler von partizipativen Verfahren und Methoden gebündelt. Weitere Informationen sind auf folgenden Webseiten verfügbar:

http://www.nexusinstitut.de

http://www.partizipative-methoden.de

Unternehmensgröße

Bei nexus sind im Jahresmittel 14 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fest angestellt. Das Office- und Forschungsmanagement ist mit 1,5 Stellen besetzt. Zusätzlich gibt es einen festen Stamm aus fünf freien und studentischen Mitarbeitern, die in den jeweiligen Projekten eingesetzt werden können. Unternehmenssitz ist Berlin. Ansprechpartner ist nexus-Geschäftsführer Prof. Dr. Hans-Liudger Dienel. Die nexus – Akademie für Partizipative Methoden wird von Dr. Birgit Böhm geleitet.

Ausgewählte Referenzen

Das nexus Institut bearbeitet jeweils etwa zehn Projekte gleichzeitig. Alle Projekte sind mit Hintergründen und eingesetzten Methoden stets auf der Webseite verfügbar. Hier eine kurze Auswahl:

Bürgergutachten mit Planungszellen zur Verwaltungs-, Funktional- und Gebietsreform in Thüringen

nexus organisierte 2016 und 2017 in Thüringen Planungszellen als neutraler Durchführungsträger im Auftrag des Thüringer Ministeriums für Inneres und Kommunales. Das Bürgergutachten schließt das Projekt ab. Ziel der Arbeit in den Planungszellen war es, konkrete Veränderungs- und Verbesserungsmöglichkeiten herauszuarbeiten und abschließend Empfehlungen an die Landesregierung zu formulieren.

LowExTra: Niedrig-Energie-Trassen zum Speichern und Verteilen von Wärme

In dem Forschungsprojekt LowExTra soll ein neuartiges, intelligentes und demokratisches Mehrleiter-Netz entwickelt werden. Ziel ist ein Netz, das im Gegensatz zu heutigen Vor- und Rücklaufnetzen flexibel auf Entnahme und Einspeisung von unterschiedlichen Temperaturniveaus reagiert. nexus übernimmt die partizipative Produktentwicklung. Dazu werden Fokusgruppen organisiert, mehrtägige Werkstätten zur Forschung und Entwicklung angeboten sowie gewerbliche und private Mieter befragt. Zudem betreut nexus die Öffentlichkeitsarbeit in dem Projekt. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und hat eine Laufzeit bis zum Sommer 2017.

Bürgerforum über Raumfahrt für Europa

Bei der Planung ihrer zukünftigen Projekte hat die Europäische Weltraumorganisation (ESA) die Bürgerinnen und Bürger ihrer Mitgliedsstaaten beteiligt. Am 10. September 2016 fand in allen 22 Mitgliedsstaaten eine Bürgerdebatte über Raumfahrt für Europa statt. nexus organisierte den deutschen Beitrag in den Räumen des Europäischen Raumflugkontrollzentrums in Darmstadt. Die Auswertung des gesamten Prozesses lag Ende 2016 vor.

Digitale Gesellschaft: smart und sicher

nexus wurde vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) für das Jahr 2017 beauftragt, Herausforderungen im Bereich der Informationssicherheit partizipativ und mit relevanten Stakeholdern aus allen gesellschaftlichen Bereichen zu identifizieren. Das Projektteam wird Workshops organisieren, eine repräsentative Umfrage durchführen sowie semi-strukturierte Interviews mit relevanten Stakeholdern führen und auswerten.

Projekt World Wide Views zu Klima und Energie

Für Deutschland organisierte nexus im Auftrag des Bundesumweltministeriums den Bürgerdialog zum Klimawandel. 100 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger wurden im Sommer 2015 in Berlin gebeten, strittige Fragen miteinander zu diskutieren und ihr persönliches Meinungsbild abzugeben. Die internationale Koordination des weltweiten Prozesses liegt bei einem Konsortium, bestehend aus dem Danish Board of Technology (Dänemark) und Missions Publiques (Frankreich). Die Ergebnisse wurden in die weltweite Klimakonferenz in Paris eingebracht. Im Jahr 2016 erschienen noch weitere Veröffentlichungen zum Thema Klimaschutz.

Mobilitätsprojekte

Im Bereich Mobilität betreut nexus seit vielen Jahren mehrere Bürgerbusprojekte. Ein Bürgerbus wird auf der örtlichen Ebene entwickelt und soll vor allem bei der Nahmobilität helfen. Die Auftraggeber stammen aus dem öffentlichen Bereich, also Landesministerien, Landkreise oder Stiftungen. Im Jahr 2016 wurde das Projekt Ramses bearbeitet. Es ging um die Frage, wie Mobilität, Ehrenamt und Digitalisierung besser miteinander verknüpft werden können. Im Projekt VERS steht noch bis zum Sommer 2017 die Frage im Mittelpunkt, wie Zugangssysteme zum öffentlichen Verkehr optimal gestaltet werden können. Hier hat das Projektteam u. a. Planungszellen organisiert.

Kontakt

Berlin

nexus - Institut für Kooperationsmanagement und Interdisziplinäre Forschung GmbH
Otto-Suhr-Allee 59
10585 Berlin
Telefon: 030 31805463
Fax: 030 31805460
nexus – Akademie für partizipative Methoden