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Gemeinsam Zukunft entwickeln! Bürgerbeteiligung zur Stärkung ländlicher Räume


Die Frage, welche Zukunft Gemeinden in peripheren ländlichen Räumen haben und wie Bewohner/innen diese mitgestalten können, rückt zunehmend in den Fokus politischer und gesellschaftlicher Diskussionen. Es gilt eine lebenswerte Zukunft in den Landgemeinden zu sichern. Um das Leben auf dem Land für die Menschen attraktiv zu machen, müssen gemeinsam Visionen, Wege, Aktivitäten und Projekte zur Gestaltung einer erfolgversprechenden, nachhaltigkeitsorientierten Zukunft erarbeitet werden. Bürgerbeteiligung kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten.

Aktuelles

Das Thementeam »Bürgerbeteiligung zur Stärkung ländlicher Räume« weist auf eine Tagung hin, an der auch Mitglieder aus dem Thementeam beteiligt sind:

Städte und Gemeinden im Wandel
»Wie Bildung für nachhaltige Entwicklung Zukunftsfähigkeit ermöglicht« lautet der Titel der Tagung am 6./7. Juni in Ottmaring/Friedberg, in der es um Zukunftschancen von Kommunen geht, um Lebensqualität und Ressourcenschutz, Arbeitsmöglichkeiten, soziale Sicherheit und Bürgerbeteiligung.
Zentraler Ansatzpunkt ist die Vernetzung der verschiedenen Akteure aus Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Kultur sowie schulischen und außerschulischen Lernorten.

Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie bei unserem Netzwerker Thomas Ködelpeter: oekologische-akademie(at)gmx.de

Ulrike Jurrack: Bürgerwerkstätten – Impulse für den demografiefesten Umbau einer Modellregion in Thüringen

Wie können wir dem demografische Wandel im ländlich geprägten Raum aktiv begegnen? Wie können wir die damit verbundenen Veränderungen und Herausforderungen  – kommunenübergreifend und mit breiter Bürgerbeteiligung – aktiv gestalten? Unsere Netzwerkerin Ulrike Jurrack beschreibt in einem aktuellen Beitrag ihre Erfahrungen im Projekt KOMET – Kooperativ Orte managen im Biosphärenreserat Thüringer Wald.
Zum Beitrag

29.11.2017 in Berlin, »Forum Neulandgewinner 2017«
Das V. Neulandgewinner-Forum findet unter dem Titel »Gesellschaft selber machen« statt und wird erstmals gemeinsam mit der Vernetzungsstelle ländliche Räume ausgerichtet.
Neuland zu betreten, ist keine einfache Sache. Jeder für sich allein kann schon eine Menge vor Ort bewegen - doch gemeinsam geht sicher noch mehr. Das diesjährige Forum der Neulandgewinner möchte Menschen zusammenbringen und gemeinsam mit euch ein Thema diskutieren, das sich wie ein roter Faden durch die Arbeit aller Neulandgewinner zieht: GESELLSCHAFT SELBER MACHEN. Die Frage ist, wie gelingt es in unruhigen Zeiten, die Situation vor Ort so zu gestalten, dass neue Perspektiven sichtbar werden und möglichst viele Menschen mitgenommen werden. Wie wird mithilfe neuer sozialer Ideen und Innovationen neue Gemeinschaftlichkeit geschaffen? Wie gelingt die Balance zwischen eigenen Visionen und geteilten Vorstellungen einer möglichen zukünftigen Entwicklung? Wie viel Zusammenhalt wird gebraucht und wie viel Handlungsfreiheit ist nötig, um das Neue in die Welt zu bringen.

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Neue Publikation: Neuland gewinnen – Die Zukunft in Ostdeutschland gestalten
Ostdeutschland verändert sich noch immer in einem rasanten Tempo. Gerade das Land und kleine Städte sind zum Sinnbild steckengebliebener Entwicklungshoffnungen geworden. Seit 2012 unterstützt die Robert Bosch Stiftung mit dem Programm »Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort« engagierte Menschen und Initiativen, die Chancen auf Veränderung sehen.

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16.11.2017, Bad Alexandersbad: Fachtag »Umbruch als Chance«
Ein Klima für Eigeninitiative, Innovation und Kreativität zu schaffen und sich an den Herausforderungen nachhaltiger Entwicklung zu orientieren, wird in vielen Gemeinden und ländlichen Regionen als wichtige Aufgabe gesehen. Zunehmend werden Bürger und Bürgerinnen als Experten ihrer Lebenswelt an der Findung von Ideen und an Planungs- und Entscheidungsprozessen beteiligt. Einzelne oder Initiativgruppen, die eigene Projekte umsetzen (Raumpioniere) sowie Menschen aus kreativen Milieus fühlen sich hier wohl und tragen ihrerseits zu einem guten Leben auf dem Land bei. Bürgermeister und Bürgermeisterinnen und aktive Verwaltungskräfte können Potenziale entdecken, Veränderungen ermöglichen und so zu Beziehungsmanagern und Wandelgestaltern werden. Ein Blick nach Österreich zeigt, wie es Gemeinden und kooperativen Zusammenschlüssen gelingt, die Zukunft erfolgreich zu gestalten. Der Fachtag widmet sich der Frage, wie in Zeiten gesellschaftlichen Wandels Gemeinden und Städten in ländlichen bayerischen Regionen Zukunftsorte, Orte selbstgestalteter Veränderung, werden.

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Die Arbeit des Thementeams

Vor diesem Hintergrund hat das Thementeam »Bürgerbeteiligung zur Stärkung ländlicher Räume« in Zusammenarbeit mit den Teilnehmer/innen der Tagung »Bürgerbeteiligung und Lernkultur – Schlüssel zur nachhaltigen Entwicklung ländlicher Räume« eine Orientierungshilfe erarbeitet. Das Papier »Merkmale gelungener Bürgerbeteiligung in Landgemeinden« zeigt, welche Faktoren wichtig sind, um eine erfolgreiche Bürgerbeteiligung in Dörfern und Städten in strukturschwachen, peripheren ländlichen Räumen zu sichern.

Impulspapier »Gemeinsam Zukunft entwickeln! Merkmale gelungener Bürgerbeteiligung in Landgemeinden« zum Download (aktualisiert am 14.7.2016)

Die »Merkmale gelungener Bürgerbeteiligung in Landgemeinden« sollen nun weiter verbreitet werden und – in der Fachwelt und darüber hinaus – Anlass zur Diskussion bieten. Wir freuen uns, wenn Sie dazu beitragen.

Das Thementeam möchte in seiner Arbeit auch einen Überblick über die vielfältigen Akteure und Aktivitäten im Themenfeld »Bürgerbeteiligung in ländlichen Räumen« zusammenstellen und im Netzwerk Bürgerbeteiligung veröffentlichen. Zudem ist geplant, gute Beispiele für Bürgerbeteiligungsprojekte zur Stärkung der ländlichen Räume zusammenzutragen. Das können etwa Dorfinitiativen, Dorf- und Regionalbewegungen sein. Letztlich soll es aber auch darum gehen, neue Strategien zur Stärkung und Vernetzung der ländlichen Räume zu entwickeln und diese in den politischen und fachlichen Diskurs einzubringen.

Haben Sie Interesse, sich in diesem Thementeam zu engagieren? Dann wenden Sie sich bitte an unseren Netzwerker Thomas Ködelpeter: oekologische-akademie(at)gmx.de 

Weitere Materialien und Links zum Thema

 

Netzwerktreffen 2017

Das Thementeam hat auf dem Netzwerktreffen 2017 an der Weiterentwicklung des Themenfeldes gearbeitet.

Ausgehend vom Positionspapier des Netzwerks »Merkmale gelungener Bürgerbeteiligung in Landgemeinden« grenzte die AG die im Umland von Großstädten angesiedelten ländlichen Räume von den peripheren ländlichen Räumen ab, da hier Bürgerbeteiligung wesentlich von Vereinsmitgliedern getragen wird.

Charakteristische Elemente gelungener Beteiligung sind, so die AG-Teilnehmer/innen, das Ergebnis offener, längerfristiger Prozesse, die zum Beispiel methodisch auf Bürgerwerkstätten zurückgreifen. In solchen Prozessen bringen sich verstärkt auch neu hinzugezogene Bürger/innen ein. Die Bürgerkommune wurde dabei als geeignetes Leitbild für die Dorfentwicklung gesehen.


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Henning Sander, 29.01.2015 20:29 Uhr:
Hallo liebe Mitbeweger/innen,

tolle Beiträge und danke für die Verlinkung!

Regionale Grüße
Henning Sander


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