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Flüchtlingsdialoge in Baden-Württemberg


Zwischen April 2016 und Juni 2017 fanden in Baden Württemberg 48 Kommunale Flüchtlingsdialoge statt. Das Format, auf die Ankunft von Geflüchteten mit den kommunalen Akteuren partizipativ zu reagieren, war der richtige Ansatz zur passenden Zeit: alle am Integrationsprozess relevanten Akteure sollen an der großen gesellschaftlichen Aufgabe der Integration gefragt, eingebunden und beteiligt werden. Die Rückmeldungen aus den Kommunen und von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind überwiegend positiv und finden sich auch in der Evaluation der Uni Hohenheim wieder, die nach der Sommerpause erscheint. Zentrale, wiederkehrende Aussage ist, dass das Antragsverfahren über die Landeszentrale für Politische Bildung sehr gut, unbürokratisch und praktikabel war. Eine weitere Teilnehmererkenntnis ist, dass für die ehrenamtlich Engagierten der Dialog ein gutes Stück Wertschätzung bedeutet und für die eigene Standortbestimmung wichtig war. Auch die Einbindung von Geflüchteten in die Dialoge, wurde zum Teil umgesetzt. Die Evaluation macht jedoch auch deutlich, dass der anfangs beschriebene Anspruch, auch Menschen mit Sorgen und Ängste an den kommunalen Flüchtlingsdialogen zu beteiligen, nur zum Teil erreicht wurde. Als gelungene Beispiele können hier der Frühstücksbus in Friedrichshafen, der zwischenzeitlich sogar in Erfurt Nachahmung fand, die Tübinger Bürgerräte oder die zwei Dialoge in Ostfildern genannt werden.

Ansprechperson im Netzwerk: Hannes Wezel
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