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Partizipationsstammtisch Berlin


Die Servicestelle Jugendbeteiligung hat 2011 den »Partizipationsstammtisch Berlin« ins Leben gerufen und seither 16 Stammtische koordiniert um an einem Abend für Beteiligungsinteressierte einen Raum zum Austausch und eine Plattform für Diskussionen über stets wechselnde Themen (im Bereich Partizipation) zu schaffen.

Das Netzwerk Bürgerbeteiligung ist einer von mehreren Projektpartner*innen, die selbst einen Partizipationsstammtisch mit einem eigens bestimmten Thema gestaltet haben und seit 2012 das Format unterstützen.

Initiator und bisheriger Ansprechpartner des Formats war für beide Organisationen Marc D. Ludwig, der diese Verantwortung in diesem Jahr (2017) an Sabrina Veser übergeben hat, die seit 2011 in der Servicestelle Jugendbeteiligung aktiv und in Zusammenarbeit seit dem ersten Partizipationsstammtisch an der Koordination beteiligt ist.

Nächster Partizipationsstammtisch: Infos zu Termin, Zeit und Ort werden frühzeitig auf der folgenden Seite bekanntgegeben: https://www.servicestelle-jugendbeteiligung.de/partizipationsstammtisch/

Informationen zur Servicestelle Jugendbeteiligung (e.V.)
Die Servicestelle Jugendbeteiligung ist seit 2001 die erste Anlaufstelle für junges Engagement und Partizipation. Als bundesweite Organisation setzen wir uns politisch für engagementförderliche Rahmenbedingungen ein und stehen jungen Erwachsenen in ihrer ehrenamtlichen Arbeit mit Rat und Tat zur Seite. Denn Ziel ihres Wirkens ist insbesondere die Professionalisierung unabhängiger jugendlicher Projektarbeit.


Rückblick auf die vergangenen Partizipationsstammtische

16. Stammtisch am 30.11.2016
Bei diesem Stammtisch, der im Jugendbüro Mitte stattfand, stand das Thema »Junge Menschen, Wahlen & Politik« im Mittelpunkt.

15. Stammtisch am 08.06.2016
Mit dem Thema »Demokratie ist ein Lebensstil – Warum junge Menschen an Bildungspolitik teilhaben sollten« befasste sich der 15. Partizipationsstammtisch.

14. Stammtisch am 17.09.2014
»Partizipation an Schulen« lautete das Thema des 14. Partizipationsstammtisches am 17. September 2014 in Berlin. Mit über 20 Personen war die Veranstaltung gut besucht. Die Servicestelle Jugendbeteiligung war Veranstalterin und hatte zu diesem Treffen eingeladen. Im Mittelpunkt des Treffens standen der Austausch zu Modellprojekten und die Diskussion über aktuelle Entwicklungen in Berlin. Nach einem Einstiegsvortrag von Julia Latscha, Vorstand der Stiftung Bildung, über neu erprobte Partizipationsstrukturen, insbesondere in Kitas (weitere Informationen: www.stiftungbildung.com), entwickelte sich eine angeregte Diskussion. Bereits der Vortrag beinhaltete einen Dialog anstelle einer Frontalansprache, was den weiteren Veranstaltungsverlauf prägte. So wurde z.B. über Problemstellungen und gute Praxisbeispiele aus einzelnen Berliner Bezirken und Arbeitsbereichen hinsichtlich Lernmethoden, -erwartungen und -erfolgen diskutiert. Dabei wurden unterschiedlichste Perspektiven und Auffassungen der Teilnehmer/innen – Lehrer/innen, Schulleitungen, Schüler/innen, Pädagogen/innen und Engagierte zwischen 17 und 80 Jahren – deutlich. So wurde beispielsweise von der Erfahrung berichtet, dass dem Beteiligungsinteresse von Schüler/innen oftmals seitens Lehrer/innen das Erreichen von Lernzielen entgegen gehalten und argumentiert würde, dass Partizipation deshalb nicht ins System Schule passe. Trotz unterschiedlichster Auffassungen waren sich die Teilnehmenden einig, dass eine weitere, vergleichbare und ggf. ganztägige Veranstaltung organisiert werden sollte.

13. Stammtisch am 21.01.2014
Der Stammtisch befasste sich im Januar mit dem Thema »Freiwilliges Jahr Beteiligung – Aufstehen. Mitreden. Gestalten« behandeln. Das Team von »Freiwilliges Jahr Beteiligung« stellte sein Programm vor, das anschließend diskutiert wurde. Dabei standen u.a. folgende Fragen im Mittelpunkt: Was macht einen Freiwilligendienst für junge Menschen attraktiv? Welche möglichen Einsatzfelder sind für Freiwillige interessant?

Zwölfter Stammtisch am 30.11.2013
Das Thema des Stammtisches lautete dieses Mal »Strukturierter Dialog!? - Jugendlichen Gehör verschaffen!«. Am Beispiel des Projekts »Junge Deutsche 2012/13« sollten Ideen dafür gesammelt werden, wie man mit politischen Entscheidungsträger/innen zusammenkommen und gemeinsam über ausgewählte Themen diskutieren kann.

Elfter Stammtisch am 18.09.2013

Kurz vor der Bundestagswahl traf sich der Berliner Partizipationsstammtisch zum Thema »Selbst-Beteiligung – Was schreckt Sie an den etablierten Parteien ab?« und erörterte die Beteiligungskultur der etablierten Parteien. Moderator des Stammtisches war Gerd Wermerskirch vom ARGO-Team Berlin. Um schnell in eine lebendige Diskussion zu kommen, wurde der Rahmen eines »Speedy-Zukunftswerkstatt-Versuchs« gewählt. In der Kritikphase arbeiteten die Teilnehmer/innen unter vollem Körpereinsatz Beteiligungsbarrieren und die organisatorische Unbeweglichkeit der Parteien heraus. Dem wurde in der Utopiephase das Bild von kooperationsbereiten Parteien mit hoher Entscheidungstransparenz entgegengestellt. In der Realisierungsphase stand dann unter anderem der Vorschlag zur Diskussion, 50% der Parlamentarier/innen durch freie Bürger/innen mit einem Mandat auf Zeit zu ersetzen. Nach zwei Stunden ging das geglückte Experiment »Speedy-Zukunftswerkstatt« zu Ende.
Zum Rückblick des Moderators Gerd Wermerskirch

Zehnter Stammtisch am 10.03.2013
Der zehnte Stammtisch wurde organisiert von unserem Netzwerker Dr. Peter Patze-Diordiychuk in Zusammenarbeit mit der Servicestelle Jugendbeteiligung.
Bei der Veranstaltung ging es um die überparteiliche Initiative »Lokale Demokratie beleben«, die 2012 den Engagementpreis erhalten hat. Es handelt sich dabei um eine neuartige Aufsatz-, Gesetzes-, Methoden- und Projektedatenbank, welche einen Beitrag dazu leisten möchte, die Strukturschwäche der repräsentativen Demokratie zu lösen, und den wachsenden kommunalpolitischen Konflikten entgegenzuwirken.
Die zentrale Frage beim Stammtisch war, wie sich ein solches Projekt organisatorisch und finanziell verstetigen lässt. Nach einer Vorstellung des jungen Projekts aus Sachsen durch Dr. Peter Patze-Diordiychuk (ehem. Mitglied des Kreistages Erzgebirge) und Manfred Plobner (ehem. Mitglied des sächs. Landtags) wurden in Kleingruppen u.a. Fragen zu Verbesserungspotenzialen, Projektformen und Finanzierungsmöglichkeiten diskutiert. Im Anschluss daran hatten die Teilnehmer/innen die Gelegenheit zum offenen Netzwerken.

Neunter Stammtisch am 23.01.2013
Der Stammtisch befasste sich mit dem Thema »Volksinitiative, Volksbegehren und Volksentscheid – wie man die Instrumente der direkten Demokratie nutzen kann. Das Beispiel der Berliner Volksinitiative 'Schule in Freiheit'«.Anhand einer konkreten, sich in Planung befindenden Volksinitiative wurde vorgestellt, wie man sich mit Hilfe der direkten Demokratie an gesellschaftlich relevanten Fragen beteiligen kann. Dabei wurde aufgezeigt, dass nicht nur die Instrumente der direkten Demokratie eine Form der Partizipation darstellen, sondern dass auch die Inhalte einer Volksinitiative oder eines Volksbegehrens neue Partizipationsmöglichkeiten eröffnen können.

Achter Stammtisch am 14.11.2012
Das Thema des Stammtisches war »Macht, Konkurrenz und Zusammenarbeit in Netzwerken – Wie können wir uns noch besser vernetzen, um eine partizipative Gesellschaft zu verwirklichen?«
Rund 30 Teilnehmer/innen waren zusammengekommen, um nach einer kurzen Vorstellungsrunde und Einführung den Impuls von Sophie Scholz »Der Beitrag der neuen Medien zu mehr Partizipation, Transparenz und Engagement in Netzwerken der Zivilgesellschaft« zu hören und anschließend darüber zu diskutieren. Der Beitrag beleuchtete die Chancen und Herausforderungen, welche die neuen Möglichkeiten der Vernetzung, Kommunikation und Zusammenarbeit für zivilgesellschaftliche Initiativen und Organisationen bereithalten. Er thematisierte am Beispiel der Socialbar unter anderem, ob die Zivilgesellschaft mithilfe dieser Mittel innovativer werden kann, und ob Konkurrenzen überwunden und neue Allianzen geschlossen werden können. Diese und weitere Fragen wurden anschließend an fünf moderierten World Café-Tischen diskutiert.
Protokoll des Treffens zum Herunterladen


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