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Studie: Engagiert, politisch, digital? Online-Petitionen als Partizipationsform der digitalen Gesellschaft


Im Jahr 2020 sind mehr als 14.300 Petitionen an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages gerichtet worden. Davon wurden knapp 900 Petitionen im Internet veröffentlicht, die von mehr als 950.000 registrierten Nutzerinnen und Nutzern mitgezeichnet wurden. Insgesamt haben sich bislang 3,7 Mio. Bürgerinnen und Bürger auf der Plattform des Deutschen Bundestages angemeldet. Damit bestätigt sich ein Trend, der sich seit einigen Jahren abzeichnet. Neben klassische Formen der Beteiligung und des politischen Engagements in Organisationen treten neue, oft digitale und individuell nutzbare Möglichkeiten der politischen Interessenvertretung. Beispielhaft für diese Entwicklung stehen Online-Petitionen, kaum ein Thema, das nicht in Form einer Petition verarbeitet wird. Eine aktuelle Studie hat nun untersucht, wer die Menschen sind, die Online-Petitionen initiieren: Was treibt sie an, was sind ihre Ziele? Welches Demokratie- und Partizipationsverständnis vertreten sie? Und wie kann ihr Engagement Eingang in die politische Entscheidungsfindung der repräsentativen Demokratie finden? Zur Beantwortung dieser Fragen wurden für die im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung entstandenen Studie Petent/innen verschiedener Plattformen befragt.

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