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Diskussionsforum »Demokratie & Bürgerbeteiligung im Schatten der Pandemie«

© Stiftung Mitarbeit

Die Corona-Pandemie hat unser aller Leben in kürzester Zeit auf den Kopf gestellt. Was einmal sicher war, scheint in Frage zu stehen. Unsere gemeinsamen Themen »Demokratie & Bürgerbeteiligung« sind – in Anbetracht von »social distancing« und vielfältigen Ausgangseinschränkungen – in den Hintergrund gerückt.
Angesichts der komplexen Abwägungsprozesse zwischen Infektionsschutz und individuellen Freiheitsrechten sowie den damit verbundenen schwierigen politischen Entscheidungen sind eine kritische Öffentlichkeit und eine lebendige Zivilgesellschaft wichtiger denn je. Alltägliche Solidaritäten machen Mut, aber es geht auch darum, einen demokratisch angemessenen Umgang mit der bestehenden Krise zu finden und politische Lehren für künftige Herausforderungen zu ziehen. Die Teilhabemöglichkeiten der Menschen und ihr Engagement sind also wichtiger denn je. Demokratie muss gerade jetzt vorangebracht – und vielleicht auch in mancher Hinsicht ganz neu gedacht – werden. Das Netzwerk Bürgerbeteiligung kann dazu beitragen
Doch was heißt das konkret – heute und morgen? Gemeinsam haben wir die Möglichkeit uns in diesem Forum darüber austauschen. Bitte posten Sie Ihre Ideen, Anregungen & Impulse in diesem Forum, damit wir uns gegenseitig inspirieren und voneinander lernen können.
Ihre Rückmeldungen werden zudem in dem geplanten Netzwerkimpuls zum Thema einfließen, der auf der Netzwerkseite weiter diskutiert werden soll.

Der NBB-Podcast: »Demokratie & Bürgerbeteiligung im Schatten der Pandemie« mit Roland Roth

Die Debatte um die demokratischen Herausforderungen in Zeiten der Krise wird durch den neuen NBB-Podcast weitergeführt. Roland Roth, der Sprecher des Netzwerks Bürgerbeteiligung, zieht eine erste Zwischenbilanz: Inwiefern stehen Demokratie und Bürgerbeteiligung im Juni 2020 (immer noch) im Schatten der Pandemie? Müssen wir unsere Demokratie krisenfester machen? Gibt es grundsätzliche demokratische Änderungsbedarfe? Müssen wir ganz neu darüber nachdenken, wie Bürgerbeteiligung zu gestalten ist? Was heißt das alles für das Netzwerk Bürgerbeteiligung und unsere gemeinsame Arbeit?
Roland Roth formuliert in diesem Podcast seine Einsichten und Antworten auf diese Fragen inmitten der Pandemie. Die Debatte im Netzwerk Bürgerbeteiligung um die demokratischen Herausforderungen in Zeiten der Krise soll hiermit weitergeführt und inspiriert werden.

Wir freuen uns auf Ihre Reaktionen, Beiträge und Anregungen in diesem Forum!

Das Gespräch wurde online geführt. Bitte entschuldigen Sie kleinere Störungen im Ton am Anfang des Gesprächs.

Das Online-Gespräch führte Marion Stock (Koordination & Netzwerkmanagement des Netzwerks Bürgerbeteiligung)
Technische Umsetzung: Marion Stock & Timo Jaster (Stiftung Mitarbeit)
Intro: © fran_ky/freesound.org (CC BY 3.0)

 
  • Demokratie in der Krise

    Es tut absolut Not, daß wir uns national und international nicht nur austauschen, sondern auch sehr wachsam sind und entsprechende Maßnahmen und Kompetenzen entwickeln und uns dabei unterstützen. Folgend ein kurzes Briefing von unserer Seite:

    1.      Organisiert von Democracy International und der Akademie Lernenden Demokratie diskutieren seit Anfang März Demokratieentwickler aus D-A-CH die demokratiepolitische Agenda, die sich aus der Krise ergeben.

    2.      Ein Ergebnis dieses Austausches ist u.a. Aufbau eines internationalen Demokratie-Monitors, auf dem aktuelle Demokratieenschränkungen gesammelt und gewichtet werden: https://www.democracy.community/global-forum/democracy-times-corona

    3.      Wer an diesem fachkundigen Austausch Interesse hat und aufgenommen will in den Verteiler von corona-democracy(at)listen.mehr-demokratie.de , kann sich gerne bei mir melden: fuhrmann(at)democracy-international.org   

    4.      Angestoßen wurde dieser Austausch durch einen Toolshop in der ev. Akademie Loccum Anfang März zu Krisengovernance. Mehr Informationen und Doku dazu unter www.procedere.org .

    5.      Auch das Loccumer Participation-Innovation Camp 2021 und ein Symposium im Herbst, wird unter dem doppelbödigen Titel: Demokratie in der Krise stehen.

    Bin gespannt, von Euch zu hören. Bekomme mit, daß sich da einiges tut! Wir haben es mit in der Hand ob unsere Demokratie gestärkt oder geschwächt aus der Krise herauskommen. Beteiligung muß noch viel mehr Teil der Corona-Krise werden.

    Herzliche Grüße

    Dr. Raban D. Fuhrmann
    Direktor der Akademie Lernende Demokratie, Konstanz ( www.lernende-demokratie.de )