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Erfolg am Runden Tisch, Scheitern in der Praxis? Der Ergebnistransfer als Teil des Dialogs zur Windenergienutzung


Eine der zentralen Herausforderungen bei der Gestaltung von Bürgerbeteiligungsprozessen liegt darin, die in Arbeitsgruppen oder an Runden Tischen oftmals erfolgreich erarbeiteten Ergebnisse in die Öffentlichkeit und die verschiedenen beteiligten Gruppen zu tragen. Nicht wenige Projekte haben massive Probleme oder scheitern, weil der Transfer der erzielten Arbeitsergebnisse in die relevanten Akteursgruppen nicht gelingt. Dies ist auch ein wichtiger Aspekt bei der Gestaltung von Prozessen der Energiewende. Danuta Kneipp beschreibt in ihrem Beitrag die Wirkungsmechanismen und Herausforderungen, die sich mit dem Ergebnistransfer in Beteiligungsprozessen verbinden und zeigt Wege zur gelungenen Ausgestaltung auf. Für Kneipp gehört hierzu, dass die Teilnehmenden in den Arbeitsgruppen oder an den Runden Tischen dazu angehalten und befähigt werden, die Ergebnisse in »ihre Gruppen« weiterzutragen. Eine weitere Möglichkeit des Ergebnistransfers ist die aus der Mediation stammende »Fish Bowl«- Methode, bei der sich nicht unmittelbar im Prozess involierte Akteure punktuell in die Diskussion einbringen können.
Für Kneipp ist klar: Die »unterschiedliche Beteiligungsintensitäten in das Verfahren von Anfang an zu integrieren, ist die vielleicht wichtigste Aufgabe einer neuen Dialogkultur, die wir für die Umsetzung von Windenergienutzung brauchen.«

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