Inhalt


Web 2.0 & Bürgerbeteiligung

Ob bei kommunalen Bürgerhaushalten, bei regionalen Online-Dialogen zum Netzausbau oder bei der Europäischen Bürgerinitiative: Bürgerbeteiligung findet heute vielfach im Internet statt und eröffnet neue Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Politik, Verwaltung und Bevölkerung. Diese Entwicklung wirft nicht nur die Frage auf, wie E-Partizipation erfolgreich und dabei barrierefrei umgesetzt werden kann. Auch das Verhältnis von On- und Offline-Beteiligung gerät in den Fokus. Diese Seite bietet Beiträge, Publikationshinweise und Meldungen zum Thema.

Beiträge

Beim Geld mitentscheiden. Der Stuttgarter Bürgerhaushalt geht neue Wege der Zielgruppenansprache

Seit dem Jahr 2011 können sich alle Stuttgarter/innen in Form eines Bürgerhaushalts an der Planung der städtischen Finanzen beteiligen. Das Angebot stößt bei den Einwohner/innen auf reges Interesse.
Unser Netzwerker Peter Reinhardt erläutert das Konzept des Bürgerhaushalts und stellt dabei auch den eigens gegründeten »Arbeitskreis Bürgerhaushalt« vor, in dem er selbst...[more]



Chancen und Realitäten der digitalen Bürgerbeteiligung: Das Beispiel opTo revisited

In unserem eNewsletter 04/2018 erschien ein Beitrag über das damals frisch an den Start gegangene openDemokratie-Tool – kurz »opTo«. Mittlerweile sind mehr als drei Jahre vergangen, seit das Tool in der ersten Kommune implementiert wurde. Wie hat es sich seit der Einführung entwickelt? Wie wird es angenommen – und wie wirkt es? Erfüllt es seinen Anspruch, Bürgerbeteiligung...[more]



Bürger*innen als Freunde? Wie soziale Medien das Verhältnis zwischen öffentlichen Verwaltungen und ihren Followern verändern

Die sozialen Medien werden – auch im Hinblick auf die Einbeziehung schwer erreichbarer Zielgruppen – als neue und vielversprechende Kommunikationskanäle in der Bürgerbeteiligung diskutiert. Es lohnt sich deshalb ein Blick auf das Potenzial von Social Media und die aktuelle kommunikative Praxis der Kommunen zu werfen. Der Artikel von Anna Becker, Nina Böcker, Rebecca Nell und...[more]



Online, inklusiv & lokal. Junge Menschen in Politikgestaltung einbinden

Jugendbeteiligung funktioniert am besten »online, inklusiv und lokal«. Hiervon ist unsere Netzwerkerin Eva Mayer überzeugt. Was dies konkret bedeuten kann, zeigt sie in ihrem Beitrag anhand internationaler Praxisbeispiele. Dabei erläutert sie vier wichtige Schritte hin zu besserer Jugendbeteiligung: Von der Erkenntnis über die Wichtigkeit von Jugendbeteiligung, über die...[more]



Studie: Starke Kinder- und Jugendparlamente. Kommunale Erfahrungen und Qualitätsmerkmale

In Deutschland gibt es über 500 Kinder- und Jugendparlamente und ca. 300 Jugendforen. Sie stellen einen wichtigen Ansatzpunkt dar, um Jugendbeteiligung nachhaltig in den Kommunen zu verankern.
Aber wie funktionieren Kinder- und Jugendparlamente eigentlich? Welche unterschiedlichen Ansätze gibt es? Und vor allem: Was macht Kinder- und Jugendparlamente stark? Diesen Fragen...[more]



Studie: Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen in Deutschland

08.10.2021 By: Deutsches Kinderhilfswerk No comments

Um Kinder- und Jugendliche für Demokratie zu begeistern, muss diese vor allem praktisch erlebbar werden. Wichtig ist es, dass demokratische Prinzipien mit den jungen Menschen gemeinsam konkret und wirkungsvoll angewendet werden. Sie müssen die Möglichkeit haben, bei den sie betreffenden Angelegenheiten mitzubestimmen. Doch welche verbrieften Rechte der Mitbestimmung haben...[more]



#digitaldemocracy – Partizipativer Jugendkonvent des AllWeDo e.V.

In den letzten Jahren – spätestens mit der Etablierung der Bewegung FridaysForFuture – wurde der Gesellschaft unmissverständlich vor Augen geführt, dass junge Menschen mehr beteiligt und gehört werden möchten, sich durch die gegenwärtige Politik nicht hinreichend repräsentiert fühlen und dies teils mit merklichen Zukunftsängsten verbunden ist. Ein Umstand, der sich durch die...[more]



Die Pandemie digitalisiert die Bürgerbeteiligung. Aber haben wir den digitalen Wandel auch verstanden?

Die Corona-Pandemie hat die Online-Partizipation in ganz Europa deutlich vorangebracht. Unser Netzwerker Roland Greifeld geht davon aus, dass die digitale Bürgerbeteiligung ihre Etablierungsphase – im Hinblick auf seine Verbreitung – bald hinter sich lassen wird. In seinem Beitrag führt Greifeld aber auch...[more]



Stay home and participate? Was wir von der Bürgerbeteiligung unter Covid-19-Bedingungen für die Zukunft lernen können

Ist es denkbar, dass wir uns auch nach der Corona-Krise nur noch im Internet austauschen und beteiligen? Können virtuelle Beteiligungsformate von der Ergänzung zum Ersatz realer Zusammenkünfte werden?
Mit diesen – und weiteren – Fragen beschäftigt sich unser Netzwerker [more]



Die Reichweite erhöhen: Arbeit eines öffentlichen Gremiums in Zeiten der Pandemie

Die Frage nach der Festlegung eines Endlagerstandorts für hoch radioaktive Abfälle in Deutschland hat eine lange und extrem konfliktreiche Geschichte. 2016 wurde das Standortauswahlgesetz novelliert und mit ihm begann die über Jahrzehnte dauernde Suche nach einem Ort, an dem die Abfälle unserer atomaren Energieproduktion für eine Million Jahre sicher aufbewahrt werden...[more]



Pimp Your Town! Digital. Jugendbeteiligung in Zeiten von COVID-19

Auch Jugendbeteiligung muss sich unter den Bedingungen der Coronavirus-Pandemie ein Stück weit neu erfinden. Alina Schilling schildert in ihrem Beitrag, wie der Verein »Politik zum Anfassen e.V.« das schulische Projekt »Pimp Your Town!« in eine digitale Variante übersetzt hat und Schüler/innen auf diesem Wege auch in Zeiten von geschlossenen Schulen beteiligen konnte. »Pimp...[more]



Digitale und analoge Beteiligungsangebote sinnvoll verknüpfen. Erfahrungswerte aus dem Projekt »Radwegenetzanalyse und -planung«

Das Arbeitsfeld Bürgerbeteiligung sorgte im Zuge der Coronavirus-Pandemie auch in vielen Kommunalverwaltungen für veränderte Vorgehensweisen. Waren digitale Formate zuvor ein »nice to have«, so zeigte sich in der hessischen Stadt Griesheim »plötzlich die Bedeutung der digitalen Welt als einzig übrigbleibender sozialer und dialogermöglichender Raum«. Griesheim setzte bei der...[more]



Beteiligung trotz Abstand: Vom Online-Mapping zum Treffen vor Ort

Die Corona-Pandemie hat die Planungen zur beteiligungsorientierten Entwicklung des Grün- und Wegekonzepts für den Gräselberg in Wiesbaden gehörig durcheinander gewirbel. Ein schon lange geplanter Bauworkshop vor Ort musste abgesagt werden.
Aber wie kann ein geeigneter Beteiligungsansatz unter den gegebenen Einschränkungen und angesichts der notwendigen Vorsichtsmaßnahmen...[more]



Digitale Zusammenarbeit im Spannungsfeld von Kommunikationschancen und Datenschutzrisiken. Eine Hilfestellung zur differenzierten Betrachtung von Vorgehensweisen bei Videokonferenzen

Die Corona-Pandemie hat uns alle dazu gezwungen, neue – und vor allem online-basierte – Kommunikationswege einzuschlagen. Mittlerweile sind viele von uns schon geübt in der Nutzung von Video-Konferenztools und in der Gestaltung von Online-Dialogen. Dennoch wirft die (Be-)Nutzung dieser neuen Instrumente vielerlei Fragen auf – sowohl in technischer als auch rechtlicher...[more]



Ein Beteiligungsverfahren in Madrid und dessen weltweite Auswirkungen: Die freie Demokratie-Software »Consul«

Die Plattform »Consul« wurde 2017 in Madrid entwickelt. Ziel der Stadt war es, die Bürger/innen stärker in die Stadtpolitik einzubeziehen und die Partizipation mit digitalen Instrumenten auf ein neues Niveau zu heben. Das Experiment war erfolgreich: Mittlerweile wird Consul von mehr als 140 Städten und Institutionen in über 30 Ländern kostenlos genutzt. Auch in Deutschland...[more]



Beteiligung für möglichst viele Menschen zugänglich machen. Die Open-Source-Plattform adhocracy+

»Eine starke Zivilgesellschaft braucht Instrumente der Mitbestimmung und dialogorientierte Formate der Bürgerbeteiligung.« Dies ist eine der grundlegenden Einsichten, die zur Entwicklung der Open-Source-Plattform adhocracy+ führten. Unser Netzwerker [more]



Onlinebeteiligung von Einwohner/innen für Einwohner/innen – Die Plattform für interaktive Bürgerbeteiligung in Sundern

16.12.2019 By: Ralph Brodel No comments

Wie in vielen Kommunen steigt auch in Sundern der Wunsch nach neuen, individualisierten Mitsprachemöglichkeiten in der Einwohnerschaft. Zwar gibt es schon vielfältige Bürgerbeteiligungsangebote wie Stadtteil- und Dorfrundgänge, Haustür- und Marktgespräche, Einwohnerversammlungen in allen Stadtteilen und einiges mehr, was aber lange fehlte war die Möglichkeit, sich online zu...[more]



Petitionen als Werkzeug niedrigschwelliger Bürgerbeteiligung

17.12.2018 By: Rita Schuhmacher No comments

Petitionen haben in den letzten Jahren als niedrigschwelliges und transparentes Werkzeug der Bürgerbeteiligung an Präsenz gewonnen – besonders online. Rita Schuhmacher zeigt in ihrem Beitrag, dass Petitionen eine lange Tradition haben, die bis ins Alte Rom zurückreicht. Sie zeichnet die historische Entwicklung von Petitionen nach und beschreibt, welche Wirkung diese entfalten...[more]



Neuland! Wie Soziale Medien die kommunale Demokratie beleben könnten – und wie nicht

18.12.2017 By: Serge Embacher No comments

Die Nutzung Sozialer Medien gehört für viele Menschen zum Alltag. Auch Organisationen, Initiativen der Zivilgesellschaft und Kommunen nutzen die sich damit verbindenden (neuen) Möglichkeiten der Kommunikation. In seinem Beitrag zeigt Serge Embacher, dass die daraus entstehenden Effekte – auch für unsere politische Kultur – durchaus ambivalent zu interpretieren sind. In den...[more]



Im Gespräch mit Serge Embacher: »Demokratie braucht gemeinsame Öffentlichkeit«

18.12.2017 By: Serge Embacher No comments

Interview mit Dr. Serge Embacher, Politikwissenschaftler und Publizist, im Rahmen des »Forums für Bürgerbeteiligung und kommunale Demokratie« vom 22.–24. September 2017. Im Mittelpunkt des Forums stand das Thema: »Kommunen als Impulsgeber der Demokratie in schwierigen Zeiten. Wie können wir gemeinsam zukunftsfähige Lösungen finden?«. Das Forum ist eine...[more]



Partizipation auf kommunaler Ebene: Der Online-Dorfplatz

Über Smartphone, Tablet und andere digitale Endgeräte sind wir stets gut informiert – besonders darüber, was national und global passiert. Das Geschehen vor Ort – unmittelbar vor der Haustür – haben wir oftmals weniger im Blick.
Vor diesem Hintergrund hat Nicolas Hebting zusammen mit einigen Kolleg/innen in der Schweiz den Online-Dorfplatz »2324.ch« gegründet. Dieser...[more]



Offline- und Online-Beteiligung zusammendenken

Gibt es nur ein »Entweder-Oder«, wenn es um analoge und digitale Bürgerbeteiligung geht? Franziska Brachvogel plädiert in ihrem Beitrag dafür Online- und Offline-Beteiligungsformate nicht gegeneinander auszuspielen, sondern diese stattdessen zusammenzudenken. Sie zeigt auf, wie beide Formate voneinander profitieren können – und nicht in Konkurrenz zueinander stehen müssen....[more]



Online mitbestimmen? Perspektiven und Herausforderungen internetbasierter Partizipationsverfahren

Welche Möglichkeiten eröffnet internetbasierte Partizipation? Wie kann das Internet als Medium politische Beteiligung vereinfachen, zugänglicher und flexibler machen? Wo stößt Onlinebeteiligung an Grenzen, wo bringt sie neue Herausforderungen mit sich? Diese Leitfragen stehen im Mittelpunkt des Beitrags unserer Netzwerkerin [more]



Smart Cities: Intelligente Städte der Zukunft können nur gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern entstehen

Im Prinzip der »Intelligenten Stadt« wird derzeit von vielen Expert/innen die Zukunft der Stadtplanung gesehen. Über Sensoren werden Informationen erfasst, fast zeitgleich ausgewertet und berücksichtigt. Wie aber sehen die Bewohner/innen einer solchen »intelligenten Stadt« aus? Wie können diese technologischen Möglichkeiten für eine bessere Bürgerbeteiligung genutzt werden? In...[more]



Die Tools von Morgen um die Stadt mit smarten Bürger/innen zu gestalten

08.12.2016 By: Jan de Kezel et al No comments

Wie können neue Technologien bei der Stadtplanung genutzt werden? Und wie können sie zu einer erhöhten Bürgerbeteiligung in ebendiesem Bereich beitragen? Eine Gruppe aus 22 Organisationen aus verschiedenen europäischen Ländern hat sich diese Fragen gestellt und das Projekt »C3PO« (Collaborative City Co-Design PlattfOrm) gestartet. Nach einer Phase der Datensammlung und...[more]



Monitor Online-Partizipation: Ein Drittel aller Städte und Gemeinden in NRW setzt E-Partizipation ein

08.12.2016 By: Nadja Wilker et al No comments

Ob Bürgerhaushalt oder Stadtentwicklungsplanung: Onlinebasierte Beteiligung hat gerade im kommunalen Bereich einen besonderen Stellenwert. Viele dieser rechtlich unverbindlichen Angebote werden von Politik und Verwaltung initiiert und zielen auf die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger ab. Bislang hat sich die Forschung zu E-Partizipation vor allem einzelnen Städten bzw....[more]



Die Beteiligungsplattform »meinBerlin«: Einblicke in den Entstehungsprozess und die Nutzungsmöglichkeiten des Portals

Im August 2015 startete im Land Berlin die zentrale Beteiligungsplattform meinBerlin. Sie wird künftig zentraler Zugang zu allen Beteiligungsverfahren der Stadt sein, Online wie Offline. Welche Schritte gingen dem Start voraus? Welche Zielsetzungen sind mit der Plattform verbunden? Wo steht die Plattform heute und welche Entwicklungsschritte stehen an? Bastian...[more]



Deutschland und die Open Government Partnership: Chance auf einen Wandel der politischen Kultur und den Erhalt der offenen Gesellschaft

08.12.2016 By: Johanna zum Felde et al No comments

Die Idee eines »Open Government« will ein offenes Regierungs- und Verwaltungshandeln erreichen. Ziel ist es, die Arbeit von Politik, Regierung, Verwaltung und Justiz transparenter, partizipativer und kooperativer zu gestalten. Der demokratische Rechtsstaat soll konzeptionell weiterentwickelt und dabei das Potenzial neuer technischer Kommunikations-, Analyse- und...[more]



Zeitgemäße Jugendbeteiligung: ePartizipation ist nicht alles

08.12.2016 By: Ann-Michelle Tröster, Bertil Kilian No comments

In Baden-Württemberg ist mit der Änderung des § 41 der Gemeindeordnung die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen seit knapp einem Jahr verpflichtend. Doch wie beteiligt man die sogenannten Digital Natives, die sich im virtuellen Raum heimisch fühlen und die weder das lokale Wochenblatt studieren noch Gemeinderatssitzungen besuchen? Fest steht: Um Jugendliche für...[more]



Lasst uns streiten! Warum Online-Diskussionen zu kontroversen Themen in Sozialen Netzwerken nicht funktionieren – und was man in Sachsen dagegen tut

Wie lassen sich Online neue Räume des politischen Meinungsaustauschs und der Meinungsbildung schaffen und gestalten, in denen Menschen tatsächlich miteinander ins Gespräch gebracht werden können? Wie sollten Plattformen und Soziale Netzwerke gestaltet sein, um sachliche Diskussionen zu ermöglichen? Anhand der für die und mit der Sächsischen Landeszentrale für politische...[more]



Kartenbasierte Onlinebeteiligung zum Lärmaktionsplan: Ohren auf in Friedrichshafen

08.12.2016 By: Theresa Steffens, Alexandra Eberhard No comments

Lärmaktionspläne dienen im Allgemeinen der Regelung von Lärmauswirkungen und lokalen Lärmproblemen. Sie legen kommunale Ziele, Strategien und Maßnahmen zur Reduzierung der Lärmbelastung fest. Doch ab wann und wo wird Lärm zum Problem? Um diese Frage zu klären, hat sich die Stadt Friedrichshafen am Bodensee dazu entschlossen, ihre Einwohnerinnen und Einwohner im Rahmen einer...[more]



Lassen sich durch den Einsatz »Neuer Medien« neue Zielgruppen gewinnen?

Kann die Nutzung Neuer Medien dazu beitragen, bislang schwer zu erreichende bzw. neue Zielgruppen für die Bürgerbeteiligung anzusprechen? Wie müssen die Neuen Medien mit klassischen Instrumenten der Bürgerbeteiligung verbunden werden, um erfolgreich zu sein? Diesen Fragen geht unsere Netzwerkerin [more]



reCampaign 2014: »Lernen. Vernetzen. Bewegen.« Wie Organisationen Beteiligung geschickt erhöhen können

Digitale Medien werden vermehrt für die Umsetzung von Kampagnen eingesetzt. Ein strategisches Gesamtkonzept ist dabei von großem Nutzen, da für Erfolg bzw. Misserfolg einer Kampagne unterschiedliche Faktoren verantwortlich sind. Schwierig wird es vor allem, wenn aus der virtuellen Partizipation keine konkrete Mobilisierung und somit keine Verstetigung der Zusammenarbeit folgt....[more]



LiquidFriesland: Neuer Online-Kanal für alte Beteiligungsrechte

Drei populäre und gern wiederholte Vorurteile machen den Weg zu mehr Online-Bürgerbeteiligung so steinig. Erstes Vorurteil: Neue Technik allein kann Menschen zu Beteiligung motivieren. Zweites Vorurteil: Beteiligung kann nur über Masse erfolgreich sein. Drittes Vorurteil: Online-Beteiligung kann traditionelle Beteiligungsformen ersetzen. In seinem Beitrag widerlegt unser...[more]



Energiewende und internetgestützte Bürgerbeteiligung

Welchen Beitrag kann das Internet leisten, wenn es um die Öffentlichkeitsbeteiligung beim Bau von Energieversorgungsanlagen geht?
Tilman Schulze-Wolf richtet seinen Blick auf die Beteiligung in formellen Planungsverfahren der Energiewende. Er geht von der These aus, dass das Internet wegen seines Verbreitungsgrades und seinen vielfältigen Möglichkeiten als eigenständiger...[more]



Bürgerbeteiligung beim Netzausbau und das Internetportal »Höchstspannend.de«

Reicht es aus, wenn Akten in Behörden zwar prinzipiell zugänglich sind, der Aufwand des Zugangs aber so hoch ist, dass ihn kaum jemand auf sich nimmt? Ist es zeitgemäß, wenn relevante Planunterlagen als Akten in einer Behörde liegen oder unstrukturiert im PDF-Format »irgendwo« auf den Servern von Behörden oder Netzbetreibern abgelegt werden? Die Betreiber des Informations- und...[more]



Teilhabe braucht sorgsame Umsetzung – online und offline!

Die Umsetzung von Bürgerbeteiligungsverfahren wirft viele Fragen auf, die zunächst wenig damit zu tun haben, ob die Bürgerbeteiligung online oder offline erfolgt: Wie setzt man Bürgerbeteiligung um? Wie sind die technischen Abläufe? Wer hat wann welche Kompetenzen? Welche Regeln gilt es zu beachten?
Franz-Reinhard Habbel und Paul Wolter beschäftigen sich in ihrem Beitrag...[more]



Bürgerbeteiligung und das Web 2.0: Herausforderung und Chancen dargestellt an Beispielen aus Frankfurt und Eschborn

Die Etablierung von Bürgerbeteiligung im Web 2.0 birgt neben einer Vielzahl von Chancen auch verschiedene Problemstellungen und Herausforderungen: Hierzu gehören Fragen zum Verhältnis formeller zu informeller Bürgerbeteiligung ebenso wie Schwierigkeiten bei der Realisierung der notwendigen transparenten Umsetzung von Beteiligungsmaßnahmen und vieles mehr. Falko Walther...[more]



Stadt zum Mitmachen: Die Gestaltung urbaner Räume mittels Social Media und Bottom-Up-Beteiligung

09.07.2012 By: Luise Flade und Stefan Höffken No comments

Mit der Entwicklung des Web 2.0 haben sich viele Veränderungen für die gesellschaftliche Kommunikation und Organisation ergeben. So haben sich Twitter und Facebook zu wichtigen Informationskanälen entwickelt und werden zum Austausch zwischen Freunden, Bekannten aber auch Fremden mit ähnlichen Interessen genutzt. Das Soziale Web ist –– vor allem für die Information und den...[more]



Bürgerschaftliches Engagement als Bürgerbeteiligung: Welche Möglichkeiten bietet das Internet?

Quer durch die Republik rufen Städte und Gemeinden ihre Bürgerinnen und Bürger zu mehr Engagement auf. Die lokalen Einrichtungen und Dienste sind auf eine aktive Zivilgesellschaft angewiesen, ebenso die örtlichen Vereine. Zudem wird das bürgerschaftliche Engagement durch den demographischen Wandel und viele leere Kassen noch notwendiger. Auf lokaler Ebene stellt sich...[more]



»Da müssen wir ran!« Der Online-Wahlkampf 2011 der Berliner Grünen: Neue Chancen und Grenzen für politische Beteiligungsprozesse

Politische Entscheidungen mit der Stadtgesellschaft zusammen zu treffen und nicht über sie hinweg – das war der Anspruch der Berliner Grünen zur Abgeordnetenhauswahl 2011. »Eine Stadt für Alle« lautete deshalb das Programm, eine »neue politische Kultur« der Teilhabe und des Dialogs sollte geschaffen werden. Diese Maßstäbe galten auch und besonders für die Online-Kampagne, denn...[more]



Medienmix in der Bürgerbeteiligung – Welche Kommunikationswege braucht die politische Partizipation?

Das Internet mit all seinen vielen Facetten und Möglichkeiten hat mittlerweile auch die Bürgerbeteiligungspraxis erobert. Die Begriffe Elektronische Demokratie, E-Partizipation und Online-Beteiligung wurden zu Schlagworten für neue Visionen. Die Praxiserfahrungen der vergangenen Jahre zeigen dabei deutlich, dass es vor allem auf eine intelligente Kombination von traditionellen...[more]



Medienmix in der Bürgerbeteiligung am Beispiel der partizipativen Quartiersentwicklung »Hohes Feld« Wennigsen

Das Baugebiet »Hohes Feld« ist ein in den siebziger Jahren entwickeltes Quartier in Wennigsen, einer der Gemeinde vor den Toren Hannovers. Das Gebiet ist mittlerweile »in die Jahre gekommen« und steht exemplarisch für den demographischen Wandel in der Gemeinde. In vielen Bereichen des Quartiers besteht dringender Handlungsbedarf. Grund genug für Bürgermeister Christoph Meineke...[more]



Portrait Svenja von Gierke

Carrotmob München: Shoppen für den Klimaschutz

Das Ziel der Klimakonferenz 2009 in Kopenhagen klang simpel: Die Erde darf sich bis zum Ende des Jahrhunderts nicht um mehr als 2 Grad Celsius erwärmen. Es hieß, dass am Ende der Konferenz ein rechtlich bindendes Abkommen stehen müsse. So viel Einigkeit herrscht selten. Nach dem Gipfel folgte die Ernüchterung: Die Politik hat einmal mehr gezeigt, dass kurzfristige...[more]




Publikationen

Starke Kinder- und Jugendparlamente. Kommunale Erfahrungen und Qualitätsmerkmale

08.10.2021 No comments

In Deutschland gibt es über 500 Kinder- und Jugendparlamente und ca. 300 Jugendforen. Sie stellen einen wichtigen Ansatzpunkt dar, um Jugendbeteiligung nachhaltig in den Kommunen zu verankern.
Aber wie funktionieren Kinder- und Jugendparlamente eigentlich? Welche unterschiedlichen Ansätze gibt es? Und vor allem: Was macht Kinder- und Jugendparlamente stark? Diesen Fragen...[more]



Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen in Deutschland

08.10.2021 No comments

Um Kinder- und Jugendliche für Demokratie zu begeistern, muss diese vor allem praktisch erlebbar werden. Wichtig ist es, dass demokratische Prinzipien mit den jungen Menschen gemeinsam konkret und wirkungsvoll angewendet werden. Sie müssen die Möglichkeit haben, bei den sie betreffenden Angelegenheiten mitzubestimmen. Doch welche verbrieften Rechte der Mitbestimmung haben...[more]



Die Machtprobe: Wie Social Media unsere Demokratie verändern

14.10.2020 No comments

Die sozialen Medien sind allgegenwärtig und längst Teil der Politik geworden.  Damit sind sie ein unkontrollierter Machtfaktor. Die sozialen Medien bieten Chancen für die Demokratie – und unterminieren zugleich ihre Grundlage, auch weil ihre global agierenden Betreiber sich nur an ihre eigenen Regeln halten. Etwas, das Freiheit verspricht (und manchmal hält), begünstigt...[more]



Digitalisierung und Teilhabe

01.07.2019 No comments

Mehr Partizipation gilt als ein großes Versprechen der Digitalisierung. Wo sind Ansatzpunkte, wo liegen Risiken der Marginalisierung sozialer Gruppen? Welche Aufgaben fallen den Wohlfahrtsverbänden, den sozialen Diensten und Einrichtungen sowie Politik und Verwaltung zu? Die Autorinnen und Autoren gehen auf politische, technische und ethische Fragen ein. Sie zeigen auf, welche...[more]



Politische Diskurse online. Einflussfaktoren auf die Qualität der kollektiven Meinungsbildung in internetgestützten Beteiligungsverfahren

22.06.2017 No comments

Online-Diskurse als Mittel der politischen Diskussion verlaufen sehr unterschiedlich – einige informativ und respektvoll, andere missachtend und pauschalisierend. Wie kommen diese Unterschiede zustande? Dieser Frage geht das Buch nach, indem es drei internetgestützte deutsche Partizipationsverfahren untersucht und dabei zeigt, dass die diskursive Qualität von Faktoren...[more]



Mehr partizipative Demokratie wagen. Zum Umgang der Europäischen Kommission mit Online-Konsultationen

16.03.2016 No comments

Der Autor analysiert empirisch anhand von ausgewählten Fallbeispielen die Arbeitsweise der Europäischen Kommission im Bereich ihrer Online-Konsultationen. So bringt er Licht in die »black box«, als welche die Kommission häufig erscheint. Dabei diskutiert und kategorisiert der Autor Online-Konsultationen als Partizipationsinstrument vor dem Hintergrund der Theorien...[more]



Mobile Partizipation. Wie Bürger mit dem Smartphone Stadtplanung mitgestalten

01.03.2016 No comments

Smartphones bringen computertechnische Anwendungen in den öffentlichen Raum. Mobiles Web, Geolokalisierung und integrierte Sensoren ermöglichen kollaborative Datenerfassung (Urban Sensing), spontane Kommunikation (Smart Mobs) sowie neue Formen der Planungskommunikation (Mobile Augmented Reality).

Es lässt sich eine Partizipation unter geändertem...[more]



Soziale Medien in Protestbewegungen. Neue Wege für Diskurs, Organisation und Empörung?

23.02.2016 No comments

Welche Rolle spielten die sozialen Medien – insbesondere Facebook und Twitter – bei der transnationalen Empörung nach der Finanzkrise? Das Buch analysiert diese Frage anhand der Proteste in Portugal, Spanien, USA, Großbritannien und Deutschland. Die Ergebnisse bringen Aufschluss, ob und wie transnational die Kommunikation der Protestbewegungen in den Jahren 2011 und 2012...[more]



Bürgerbeteiligung zwischen Regierungskunst und Basisaktivierung. Ergebnisse eines Forschungsseminars

05.01.2016 No comments

Eine Schriftenreihe zur Bürgerbeteiligung der Landeshauptstadt Potsdam beschäftigt sich mit aktuellen, praktischen sowie theoretischen Fragen der Bürgerbeteiligung und Partizipation im kommunalen Rahmen. Die Herausgeber, Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs und Prof. Dr. Heinz Kleger von der Universität Potsdam, versammeln in der Potsdamer Schriftenreihe vielfältige Akteure...[more]



Abenteuer Kommune – Auf dem Weg zu einer lokalorientierten Politik

10.03.2015 No comments

Rasante Veränderung ist eines der Zeichen der heutigen Zeit. Es sind die Städte und Gemeinden, die oftmals diese Veränderungen als Erste spüren. Auf der lokalen und regionalen Ebene entstehen Ideen, Konzepte und Lösungen. Der Titel »Abenteuer Kommune« macht den Umbruch deutlich, in dem sich die Städte und Gemeinden befinden. Globalisierung und neue Technologien vergrößern den...[more]



Mehr Partizipation – mehr Demokratie?

26.11.2014 No comments

Ohne politische Partizipation ist eine Demokratie nicht denkbar. Jugendparlamente, Volksentscheide und Verfahren der Liquid Democracy sind in den letzten Jahren neben konventionelle Beteiligungsformen getreten. Die empirische Forschung zeigt allerdings, dass die neuen Möglichkeiten vor allem von höher gebildeten und gut verdienenden Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden....[more]



Beteiligungsprozesse – unterschätztes Potenzial in der Verkehrsplanung

03.11.2014 No comments

Der Aufbau eines nachhaltigen Stadtverkehrssystems benötigt über die gesetzlich vorgeschriebenen Beteiligungsverfahren hinaus auch die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Und auch bei Projekten, die der umweltfreundlichen Mobilität dienen, ist Bürgerbeteiligung sinnvoll, um z.B. Konflikten vorzubeugen. Denn: Beteiligungsprozesse sollen den Rückhalt von Verkehrsprojekten in...[more]



Internet und Partizipation. Bottom-up oder Top-down? Beteiligungsmöglichkeiten im Internet

02.06.2014 No comments

Mit dem Internet wurde schon früh die Vision einer partizipativen Gesellschaft verbunden, die Vorstellung, das neue Medium würde zu politisch besser informierten Bürgern und zu mehr Beteiligung der Bürger am politischen Prozess führen. Doch ist das so? Wer beteiligt sich an E-Partizipationsangeboten? Lassen sich Menschen online mobilisieren? Welchen Einfluss haben die neuen...[more]



Zwischen Ernst und Unterhaltung. Eine empirische Analyse der Motive politischer Aktivität junger Erwachsener im Internet

02.06.2014 No comments

Das Internet ist für junge Menschen ausschließlich ein Ort der Zerstreuung und Unterhaltung – so das gängige Klischee. Dass junge Menschen das Netz intensiv nutzen, um auf politische Missstände aufmerksam zu machen und sich an politischen Prozessen zu beteiligen, zeigt nun eine Studie zu den Motiven politischer Aktivität junger Erwachsener im Internet, die von der...[more]



Leitfaden Bürgerbeteiligung barrierefrei erfolgreich

18.10.2013 No comments

In der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen steht es explizit: Die Möglichkeit zur politischen Teilhabe ist das Recht aller Bürger/innen. Nachdem auch die Bundesrepublik Deutschland die Konvention im Jahr 2009 ratifiziert hat, gilt es diesem Anspruch gerecht zu werden. Die Stiftung Digitale Chancen und das Institut für Informationsmanagement an der Universität...[more]



Bürgerbeteiligung und Web 2.0: Potentiale und Risiken webgestützter Bürgerhaushalte

18.10.2013 No comments

Nach einer ersten Welle von Bürgerhaushalten vor 20 Jahren erlebt diese Form der Bürgerbeteiligung zurzeit einen neuen Aufschwung. Ursachen sind die neuen Kommunikationsmöglichkeiten des Web 2.0 und das große Interesse an neuen Formen der Bürgerbeteiligung. Doch was ist übrig geblieben von der ursprünglichen Idee, die Bürgerinnen und Bürger in den Prozess der kommunalen...[more]



Staatsmodernisierung durch Open Innovation

15.04.2013 No comments

Das Prinzip »Open Innovation« ist in der Betriebswirtschaft bereits seit langem bekannt: Unternehmen nutzen das »Feedback« von Kund/innen und Lieferanten, um bestehende Produkte stetig zu verbessern und neue zu entwickeln. Johann Herzberg unternimmt in dieser Publikation den Versuch, die »Offene Innovation« auch für die Bereiche von Regierung und Verwaltung strategisch nutzbar...[more]



Digitale Demokratie

25.03.2013 No comments

Die von der Humanistischen Union herausgegebene Zeitschrift »vorgänge« beschäftigt sich in ihrer letzten Ausgabe des vergangenen Jahres ausgiebig mit der Demokratie unter den Rahmenbedingungen des digitalen Zeitalters. Unter dem Stichwort der »Digitalen Demokratie« werden aktuelle Entwicklungen im Bereich der Partizipation geschildert, die sich u.a. durch das Aufkommen der...[more]



Soziale und politische Teilhabe im Netz? E-Partizipation als Herausforderung

08.12.2012 No comments

Das Thema E-Partizipation steht im Mittelpunkt des 13. Bandes der »Schriftenreihe Medienkompetenz des Landes NRW«. Unter dem Titel »Soziale und politische Teilhabe im Netz? E-Partizipation als Herausforderung« werden die verschiedenen Aspekte der Beteiligung unterschiedlicher Zielgruppen an politischen Prozessen über das Internet analysiert. Die Beiträge befassen sich u.a. mit...[more]



Nexthamburg. Bürgervision für eine neue Stadt

26.09.2012 No comments

Nicht nur im Rahmen von städtebaulichen Großprojekten verlassen sich die Stadtverwaltungen allzu oft auf ihre Expert/innen und berücksichtigen die Expertise der Bürger/innen erst, wenn Widerstand laut wird. Das Projekt »Nexthamburg« dreht die Beteiligungslogik um: Die Bürger/innen werden...[more]



Des Bürgers neue Stimme: Möglichkeiten der politischen Partizipation in Social Networks.

08.07.2012 No comments

Ein Vergleich der Potenziale von Facebook, Hyves & Co – von Kristin Pleuger

Der Arabische Frühling hat gezeigt, dass die virtuellen Sozialen Netzwerke neben den Kontakt- und Informationsmöglichkeiten die sie bieten, auch eine wichtige Funktion als Organisationsmedium für politische Belange übernehmen können. Die Demonstranten in Ägypten und...[more]



Online-Publikation »Social Media für die Bürgergesellschaft«

08.07.2012 No comments

Anfang April berichteten wir von der Blogparade »Social Media für die Bürgergesellschaft« vom 16. bis 21. April 2012. Unter anderem wurde danach gefragt, welche Potenziale Social Media für die Bürgergesellschaft bietet, wie das Netz »bürgerschaftlicher« gestaltet werden kann und wo die Grenzen des Webs für die Bürgergesellschaft liegen. Alle an der Themenstellung...[more]



Das Internet in der Politik

30.03.2012 No comments

Bei jeder Innovation in den Bereichen der Informations- und Kommunikationstechnologien wiederholen sich die Kontroversen: Inwieweit entfaltet das Internet als Medium positive oder negative Wirkungen? In der Publikation wird daher unter anderem die Frage behandelt, inwiefern das Internet solche Effekte in Bezug auf die Belebung und die Modernisierung der repräsentativen...[more]