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Mit Bürgerbeteiligung hin zu einer menschenfreundlichen Kommune


Im Rahmen dieser Netzwerkinitiative sollen Strategien entwickelt werden, um Kommunen mithilfe von Bürgerbeteiligung menschenfreundlich zu gestalten. Ziel ist es, in den Kommunen neues Bewusstsein für die Wichtigkeit einer kinder- und familienfreundlichen, und damit letztlich menschenfreundlichen Kommunalpolitik zu schaffen. Es sollen dauerhafte Strukturen für Menschenfreundlichkeit und Dialog auf Augenhöhe sowie Potenzialentfaltung aller Bürger/innen entstehen. Dabei muss es auch darum gehen, Kinder und Jugendliche in Planung, Veränderung und Durchführung bei den sie betreffenden Angelegenheiten einzubeziehen.

Auf dem Netzwerktreffen 2015 wurde das Thema in einer Kleingruppe diskutiert. Hier eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse und Diskussionen von unserer Netzwerkerin und Mitglied des Thementeams Brigitte Bühlen:

Die Grundfrage auf dem Netzwerktreffen war:
Welches Bürgerverständnis haben wir in unserer Gesellschaft?
Seit Gründung der Bundesrepublik hat sich viel verändert. Ein Generationenwechsel von Kriegsgeneration zu Nachkriegsgeneration ist in vollem Gange: Bürger wollen mitreden. Sie sehen sich als Wähler, für die wählen Sinn machen muss.
Zwischen Stadt und Land bestehen nicht unerhebliche Unterschiede im »Bürgerverständnis«. In Städten gründen sich verschiedene, oft stadtteilbezogene oder interessengeleitete Initiativen.
In ländlichen Gebieten finden sich eher traditionelle oder religiös intendierte Initiativen wieder.
Generell sollten Politiker/innen und Verwaltungen »Ermöglicher« und nicht »Verhinderer« sein.
Sie sollten sich nicht nur als »Staatsorgane vor Ort« sehen und aus dieser Haltung heraus Bürger/innen dominieren. Im Sinne des Gemeinwohls und einer sich umeinander kümmernden und sorgenden Kommune müsste ein Miteinander angestrebt und in gemeinsamen Projekten und Handlungsweise umgesetzt und realisiert werden.
Dort, wo Politik und Verwaltung dem Gemeinwesen das Potential der Bürgerbeteiligung erschlossen und nutzbar gemacht haben, gibt es Beispiele von gelingender und gelungener Bürgerbeteiligung. 
Eine als menschenfreundlich empfundene und erlebte Kommune kann nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern entwickelt werden.

Interessierte an diesem Thema können Kontakt mit unserer Netzwerkerin Nicola Hengst-Gohlke aufnehmen. E-Mail: info(at)weheartfamily.de


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