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Netzwerkthema »Integration braucht Beteiligung – Partizipation und Engagement von und mit Flüchtlingen«

Netzwerkimpuls »Integration braucht Beteiligung – Partizipation und Engagement von und mit Flüchtlingen«

Die geflüchteten Menschen, die heute in Deutschland leben und weiterhin zu uns kommen, haben neben dem Anrecht auf Schutz und Hilfe auch den Anspruch auf Beteiligung. Nur wenn die Geflüchteten selbst als aktiv Handelnde gewonnen und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen werden, wird das neue Zusammenleben auf Dauer gelingen. Für das Netzwerk Bürgerbeteiligung ist dies eine zentrale Botschaft im Zuge der Diskussion um Integration.

Um dem Nachdruck zu verleihen, haben wir auf dem Netzwerktreffen 2016 in einer ausführlichen Diskussion gemeinsam den Netzwerkimpuls »Integration braucht Beteiligung – Partizipation und  Engagement von und mit Flüchtlingen« auf den Weg gebracht.

Der Netzwerkimpuls steht untenstehend zum Download zur Verfügung. Ziel ist es, das Papier weiter zu verbreiten und in die Diskussion zu bringen.

Der Netzwerkimpuls »Integration braucht Beteiligung« zum Download

Für die Weitergabe per Mail hier der Kurzlink zum Impulspapier:
www.netzwerk-buergerbeteiligung.de/netzwerkimpuls_fluechtlinge

Auf dem Netzwerktreffen 2017 hat eine Arbeitsgruppe darüber diskutiert, in wie weit – und wie – der Netzwerkimpuls überarbeitet und weiterentwickelt werden soll.

Hier finden Sie das Foto der Stellwand vom Treffen der Arbeitsgruppe.

Die weitere Arbeit am Netzwerkimpuls kann mit dabei mit dem Projekt »Demokratie geht nur miteinander« verbunden werden:

Von März bis April 2017 führt die Stiftung Mitarbeit ein von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördertes Modellprojekt durch: »Demokratie geht nur miteinander. Partizipation und Integration von Geflüchteten – Initiative zur Qualifizierung und Vernetzung.« Dabei geht die Stiftung Mitarbeit davon aus, dass die gesellschaftliche Teilhabe und politische Partizipation von Geflüchteten unverzichtbar sind für eine gelungene Integration. Im Mittelpunkt des Projektes stehen Fragen nach Voraussetzungen, Erfahrungen und Perspektiven für die Selbstorganisation von Geflüchteten. Es geht sowohl um Ansätze von Partizipation in zivilgesellschaftlichen Initiativen und Organisationen, als auch Ansätze für eine stärkere Partizipation auf kommunaler Ebene. Dazu werden im Projekt gelungene Beispiele zusammengetragten und aufbereitet, so dass sie als Anregungen dienen oder in der politischen Bildung genutzt werden können. In Workshops und Fachgesprächen in mehreren Bundesländern kommen Akteure in der Flüchtlingsarbeit (ob als Geflüchtete/r dazugekommen oder nicht) miteinander »auf Augenhöhe« ins Gespräch und diskutieren mögliche Wege zu Gleichberechtigung und Beteiligung. Dabei wird deutlich: Geflüchtete wollen für sich selbst sprechen – und Strukturen, in denen diese Stimmen gehört werden, sind möglich.
Eine Grundlage der inhaltlichen Arbeit in dem Projekt ist der Netzwerkimpuls »Integration braucht Beteiligung – Partizipation und Engagement von und mit Flüchtlingen«, das im Netzwerk Bürgerbeteiligung entstanden ist. Die Ergebnisse des Projektes Ende 2017 sollen in den Diskurs des Netzwerks Bürgerbeteiligung eingebracht werden, so dass dort gemeinsam das Impulspapier weiterentwickelt werden kann.

Weitere Informationen zum Projekt »Demokratie geht nur miteinander« finden Sie hier.

Bei Interesse an dem Projekt können Sie gerne die Projektmitarbeiterinnen kontaktieren.


Weitere Papiere und Materialien

In der folgenden Zusammenstellung finden Sie weitere Papiere und Materialien zum Thema »Integration braucht Beteiligung«.


Die Sonderveröffentlichung des BBSR beschäftigt sich damit, wie die Beteiligung von Zuwanderern im Quartier verbessert werden kann.

Broschüre:  »Zukunft im Quartier gestalten – Beteiligung für Zuwanderer verbessern«


Hier ein Hinweis unseres Netzwerkers Achim Hertzke: Beschluss der Bundesdelegiertenversammlung des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)
Beschluss BUND: Solidarität mit geflüchteten Menschen – Willkommenskultur gemeinsam gestalten


Achim Hertzke: In der Ausgabe Februar 2016 des BUND-Magazin erläutern Lou Böhm, Sprecherin im Bundesvorstand der BUNDjugend, und Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND, die Position des Umweltverbandes zur Asylpolitik:
http://www.bundjugend.de/bund-und-bundjugend-zur-asylpolitik/


Unsere Netzwerkerin Nicola Hengst-Gohlke sendete uns den folgenden Hinweis auf ein Radiointerview mit Professor Aladin El-Mafaalani auf DRadio Wissen:
Gelungene Integration braucht Konflikte